Eine leise und vielschichtige Auseinandersetzung mit Erinnerung und Herkunft
In dem Werk „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ wird weniger eine klassische, handlungsgetriebene Geschichte erzählt als vielmehr ein stiller, persönlicher Rückblick entfaltet. Im Zentrum stehen Erinnerungen, verpasste Möglichkeiten und die Frage, wie stark Lebensentscheidungen das eigene Dasein prägen. Zugleich wird die Leserschaft auf eine Suche nach Antworten auf lange verschwiegene Aspekte der Familiengeschichte mitgenommen. Dabei wird unweigerlich die Überlegung angestoßen, wie mit einem dunklen Kapitel in der eigenen Herkunft umgegangen werden würde.
Der Roman ist ruhig und fragmentarisch komponiert. Statt einer stringenten Handlung werden Gedanken, Beobachtungen und innere Monologe aneinandergereiht. Dadurch wird der Leserschaft Aufmerksamkeit abverlangt, zugleich aber eine große Nähe und Authentizität vermittelt. Die reduzierte, klare und zugleich warme Sprache lässt Raum für eigene Deutungen und verleiht einzelnen Momenten besondere Eindringlichkeit. Trotz der thematischen Schwere wird ein ruhiger Ton bewahrt, der eine dichte, melancholische Atmosphäre entstehen lässt.
Nicht jede Passage wirkt gleichermaßen zugänglich, manches bleibt bewusst offen oder vage gehalten. Insgesamt jedoch wird ein leiser, nachdenklicher Roman geschaffen, der zum Innehalten einlädt und zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben, mit Erinnerung, Verlust und der Sehnsucht nach einem anderen Verlauf der Dinge anregt. Es handelt sich um keine leichte Lektüre, sondern um ein stimmiges und berührendes Werk, das besonders von Leserinnen und Lesern geschätzt werden dürfte, die ruhige Literatur bevorzugen.
Der Roman ist ruhig und fragmentarisch komponiert. Statt einer stringenten Handlung werden Gedanken, Beobachtungen und innere Monologe aneinandergereiht. Dadurch wird der Leserschaft Aufmerksamkeit abverlangt, zugleich aber eine große Nähe und Authentizität vermittelt. Die reduzierte, klare und zugleich warme Sprache lässt Raum für eigene Deutungen und verleiht einzelnen Momenten besondere Eindringlichkeit. Trotz der thematischen Schwere wird ein ruhiger Ton bewahrt, der eine dichte, melancholische Atmosphäre entstehen lässt.
Nicht jede Passage wirkt gleichermaßen zugänglich, manches bleibt bewusst offen oder vage gehalten. Insgesamt jedoch wird ein leiser, nachdenklicher Roman geschaffen, der zum Innehalten einlädt und zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben, mit Erinnerung, Verlust und der Sehnsucht nach einem anderen Verlauf der Dinge anregt. Es handelt sich um keine leichte Lektüre, sondern um ein stimmiges und berührendes Werk, das besonders von Leserinnen und Lesern geschätzt werden dürfte, die ruhige Literatur bevorzugen.