Enttäuschend
Ich war sehr gespannt auf die Art und Weise, wie eine Betroffene, wie ich, umgeht mit einem Thema, dass nicht nur ich, sondern die Gesellschaft in Deutschland - vor allem in der BRD in den 50iger bis 70iger Jahren - unter den sprichwörtlichen Teppich gekehrt hat.
Um so mehr enttäuscht die Autorin ihre Leser und Leserinnen und mich mit einer Ansammlung von Banalitäten, statt mit einer Beschäftigung, geschweige denn Auseinandersetzung, mit den Tatsachen. Von Gefühlen, ganz zu schweigen.
Es mag ja angehen, dass eine Enkelin nicht nachvollziehen kann oder will, was man als Sohn eines Majors der Waffen-SS zu verarbeiten versucht hat. Aber trotzdem ist und bleibt es keine Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte, sondern eher depressive Nabelschau, mit unausgegorener Kritik an der polnischen Bevölkerung Jahrzehnte nach apokalyptischen Geschehnissen.
Um so mehr enttäuscht die Autorin ihre Leser und Leserinnen und mich mit einer Ansammlung von Banalitäten, statt mit einer Beschäftigung, geschweige denn Auseinandersetzung, mit den Tatsachen. Von Gefühlen, ganz zu schweigen.
Es mag ja angehen, dass eine Enkelin nicht nachvollziehen kann oder will, was man als Sohn eines Majors der Waffen-SS zu verarbeiten versucht hat. Aber trotzdem ist und bleibt es keine Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte, sondern eher depressive Nabelschau, mit unausgegorener Kritik an der polnischen Bevölkerung Jahrzehnte nach apokalyptischen Geschehnissen.