Hält leider mehr Fragen als Antworten bereit
Die Protagonistin möchte die Geschichte ihres Großvaters, der zur Zeit der Judenverfolgung in der NS gedient hatte, näher beleuchten und aufarbeiten. Dieses Unterfangen gestaltet sich höchst mühsam, da ihre Mutter vorgibt, sich an nichts erinnern zu können. Und damit starten wir in eine Geschichte mit sehr faszinierender Ausgangslage. Ich finde es sehr spannend, auch auf die "Täter-Seite" zu blicken und eventuell Einblicke auf die Beweggründe der Personen zu erhalten. Leider endete das Buch für mich genauso unaussagekräftig, wie es begonnen hatte. Der Leser bekommt kaum Einblick in die Zeit und in das Leben des Großvaters, da sich seine Geschichte kaum rekonstruieren lässt und somit vieles vage bleibt.
Der Schreibstil und die Gedankengänge der Autorin haben mir sehr gut gefallen und ich habe mir einige Textstellen markiert. Dennoch konnte mir das Buch leider nicht so viel Mehrwert bieten. Ich habe leider überhaupt nicht das bekommen, was der der Klappentext verspricht. Sehr schade.
Der Schreibstil und die Gedankengänge der Autorin haben mir sehr gut gefallen und ich habe mir einige Textstellen markiert. Dennoch konnte mir das Buch leider nicht so viel Mehrwert bieten. Ich habe leider überhaupt nicht das bekommen, was der der Klappentext verspricht. Sehr schade.