Schöne schwere Kost
Judith Hermann unternimmt in diesem tollen Buch eine schmerzliche Reise zu allen Lücken in ihrer Vergangenheit bzw. der Vergangenheit ihrer Ahn:innen. Sie legt bei sich und Ihrer Familie den Finger immer wieder in die Wunden. Antworten bekommt sie dabei fast keine und das familiäre Trauma setzt sich einfach fort.
Das Buch regt zur Reflexion der eigenen familiären Situation an und lässt einen mit einigen ToDos zurück, wenn man sich um die eigenen familiäre Vergangenheit noch nicht so gut gekümmert hat.
Für meinen Geschmack hat das Buch phasenweise nicht genügend Tiefe und Gefühl, da hätte ich mir mehr gewünscht - vor allem weil es ja über weite Teile echt stark ist. Generell hinterlässt es aber viel Schmerz und Gefühl und viel Sehnsucht nach dem Wissen über die Familiengeschichte, offene Kommunikation und Gemeinsamkeiten.
Das Buch regt zur Reflexion der eigenen familiären Situation an und lässt einen mit einigen ToDos zurück, wenn man sich um die eigenen familiäre Vergangenheit noch nicht so gut gekümmert hat.
Für meinen Geschmack hat das Buch phasenweise nicht genügend Tiefe und Gefühl, da hätte ich mir mehr gewünscht - vor allem weil es ja über weite Teile echt stark ist. Generell hinterlässt es aber viel Schmerz und Gefühl und viel Sehnsucht nach dem Wissen über die Familiengeschichte, offene Kommunikation und Gemeinsamkeiten.