Über was nie gesprochen wurde
Das neue Buch der Kultautorin Judith Hermanns ist schwer einzuordnen, aber das kennt man von ihr schon, zum Beispiel durch „Wir hätten uns alles gesagt“.
Das autobiografische Element ist prägend. Ausgangspunkt ist die Beschäftigung mit dem Großvater, der vor ihrer Geburt gestorben ist. Im Krieg war er bei der Waffen-SS und in Polen. Viel kann Judith Hermann, die schließlich selbst nach Polen reist, nicht recherchieren.
Ihre Unterhaltungen mit ihrer 80jährigen Mutter über den Großvater sind wenig ergiebig, lösen Spannungen aus und am Ende hat die Mutter eine vorübergehende Amnesie.
Es geht aber nicht nur um den Großvater. Judith Hermann reist schließlich auch nach Italien, wo ihre Schwester lebt.
Die geöffnete Tür auf dem Cover täuscht. Es bleiben mehr Fragezeichen als Erkenntnisse hängen und vielleicht muss man sich mehr als einmal mit diesem Buch beschäftigen. Dass das Buch sprachlich gut gestaltet ist, merkt man aber sofort.
Das autobiografische Element ist prägend. Ausgangspunkt ist die Beschäftigung mit dem Großvater, der vor ihrer Geburt gestorben ist. Im Krieg war er bei der Waffen-SS und in Polen. Viel kann Judith Hermann, die schließlich selbst nach Polen reist, nicht recherchieren.
Ihre Unterhaltungen mit ihrer 80jährigen Mutter über den Großvater sind wenig ergiebig, lösen Spannungen aus und am Ende hat die Mutter eine vorübergehende Amnesie.
Es geht aber nicht nur um den Großvater. Judith Hermann reist schließlich auch nach Italien, wo ihre Schwester lebt.
Die geöffnete Tür auf dem Cover täuscht. Es bleiben mehr Fragezeichen als Erkenntnisse hängen und vielleicht muss man sich mehr als einmal mit diesem Buch beschäftigen. Dass das Buch sprachlich gut gestaltet ist, merkt man aber sofort.