Wenn Erinnerungen zu Geschichten werden
Schon der Titel und das Buch Cover haben mich angesprochen. Damit fängt mein erster Eindruck schon positiv an. Und der positive Eindruck ging auch weiter beim Lesen des Buchs. Es ist kein Buch, das mit großen Ereignissen oder dramatischen Wendungen arbeitet. Stattdessen geht es viel mehr um Erinnerungen, Lebensabschnitte und darum, wie sich das eigene Leben im Laufe der Zeit verändert. Viele Passagen wirken fast wie persönliche Gedanken oder Erinnerungen, die man jemandem im Gespräch erzählt. Gerade dadurch wirkt das Buch sehr ehrlich und nahbar. Man merkt, dass es ihr weniger darum geht, eine perfekte Geschichte zu erzählen, sondern eher darum, über Zeit, Vergangenheit und die eigene Entwicklung nachzudenken. Besonders interessant fand ich, wie sie über Orte, Begegnungen und kleine Momente schreibt, die im Nachhinein eine große Bedeutung bekommen. Das hat mich teilweise auch an eigene Erinnerungen erinnert. Der Schreibstil ist ruhig und nachdenklich, aber das passt gut zum Thema des Buches. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass einzelne Gedanken noch etwas weiter ausgeführt werden.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist kein Buch, das man unbedingt in einem Zug durchliest, sondern eher eines, über das man zwischendurch nachdenkt. Wer ruhige, persönliche Texte über Erinnerungen und das Leben mag, wird hier wahrscheinlich viel finden, das zum Nachdenken anregt.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist kein Buch, das man unbedingt in einem Zug durchliest, sondern eher eines, über das man zwischendurch nachdenkt. Wer ruhige, persönliche Texte über Erinnerungen und das Leben mag, wird hier wahrscheinlich viel finden, das zum Nachdenken anregt.