Vorsicht vor magischem Glitzer und Buchhelden in freier Wildbahn

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hexenbücherei Avatar

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Was für ein herrlich chaotischer und charmanter Einstieg.
Der Schreibstil ist herrlich flüssig und vor allem wahnsinnig witzig, ich mag Roxies trockenen Humor und ihre Ironie total gerne. Sie ist mir extrem sympathisch, weil sie so herrlich unperfekt ist, mit ihrer Fernbedienung im Gesicht aufwacht und ihre Dating-Apps nur im Ausland oder in Momenten "alkoholisierter Verzweiflung" nutzt. Sie wirkt wie eine echte Person, nicht wie eine glattgebügelte Romanfigur.
Und dann ist da Jack. Der klassische Bookboyfriend, der in der Bibliothek auftaucht und genau die richtigen Dinge sagt. Der Spannungsaufbau ist hier wirklich clever gelöst, erst denkt man, es sei eine ganz normale, süße Liebesgeschichte, aber durch die Begegnung mit dem mysteriösen "Hutmann" bekommt das Ganze einen fantastischen, fast magischen Twist. Die Idee, dass Roxie plötzlich die Heldin in einem real werdenden Roman ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews ist, finde ich genial. Es spielt so wunderbar mit unseren Erwartungen als Leserinnen und Lesern.
Ich erwarte von der restlichen Geschichte jetzt ein ziemliches Feuerwerk an skurrilen Situationen, in denen Roxie versucht, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, während die Welt um sie herum immer mehr zur kitschigen Buchvorlage wird. Ich möchte das Buch unbedingt ganz lesen, weil ich wissen muss, ob Jack "echt" ist oder nur eine fiktive Kreation, und ob Roxie am Ende ihr eigenes Happy End schreibt oder die Flucht ergreift. Das ist mal eine wirklich frische Idee für das Genre, die mich neugierig auf jede weitere Seite macht.