Die Jagd endet nie

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juli1997 Avatar

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Als Roxie sich wünscht Protagonistin im nächsten Buch ihrer Lieblingsautorin zu sein, erwartet sie in einer Liebesgeschichte zu landen. Stattdessen wird es ein Thriller.
Gut, dass sie Unterstützung von Grant erhält, dem sie zufällig das Taxi klaut und der selbst Krimis schreibt. Doch die Gefahr kommt näher und für Gefühle bleibt gar keine Zeit. Oder doch?

Meine Meinung:
Das Cover ist richtig schön gestaltet mit vielen Details und sehr passend zur Beschreibung von Roxie und Grant.
Auch der Schreibstil von Kate Eberle ist angenehm. Die Autorin schreibt sehr flüssig und interessant, mit etwas Sarkasmus und Überraschungen.

Roxie wirkt zu Beginn wie eine unscheinbare graue Maus, die bisher wenig Glück mit Männern hatte.
Letzteres stimmt, unscheinbar ist Roxie aber wirklich nicht. Sie ist abenteuerlustig, liebt es neue Dinge auszuprobieren und hat einen Sinn für schwarzen Humor.
Grant dagegen wirkt etwas steif, unflexibel und auf Sicherheit bedacht. Die beiden ergänzen sich gut, auch wenn ihre erste Begegnung Zufall war.
So unterschiedlich sie auch sind, so sehr hilft ihnen das beim überleben und der Woche nach Serienmördern. Und diese Suche macht im ersten Drittel des Buchs auch richtig viel Spaß.
Nur ab der Reise nach Großbritannien war es mir zu viel und zu übertrieben. Viele Handlungen waren nicht nachvollziehbar und überspannt.
Da hat das lesen dann auch nicht so viel Spaß gemacht.

Ich hatte zudem relativ schnell einen Verdacht, der sich am Ende auch bestätigt hat. Das fand ich etwas schade.
Insgesamt hatte ich das Gefühl es war zu viel gewollt und deshalb auch übertrieben.
Es ging in zu viele Richtungen, zu viele Nebenschauplätze wurden versucht zu bespielen.
Das fand ich schade und hat mein Leseerlebnis getrübt.

Mein Fazit:
Guter Start und dann stark nachgelassen. Der Genremix war zu wild und in Unübersichtlich.
Roxie mochte ich sehr, Grant ist mir bis zum Ende zu blass geblieben.