„If Books Could Kill“ – Ein tödlich unterhaltsamer Genremix aus Romance und Thriller

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Roxie Mitchell liebt Liebesromane – in diesen Büchern passiert nichts Schlimmes, und sie kann sich ganz dem Gefühl des Verliebtseins hingeben. Eines Tages, nach ihrem Sporttraining, trifft sie auf eine skurrile Person, die sie zunächst für einen Obdachlosen hält, der Wünsche erfüllt. Aus einem spontanen Scherz heraus wünscht sie sich, die Heldin im nächsten Roman ihrer Lieblingsautorin zu sein. Doch was als harmloser Spaß beginnt, wird schnell zur dunklen Realität: Plötzlich passieren die Dinge, die sie bisher nur aus Büchern kannte.

Roxie trifft Jack in der Bibliothek – und alles könnte so schön sein, wenn er sie nicht plötzlich umbringen wollte. Damit beginnt ihre Flucht um ihr Leben, auf der sie Grant, einen charmanten und schüchtern Literaturdozenten, kennenlernt. Gemeinsam müssen sie nicht nur das Ende des Romans überleben, sondern finden auch zueinander – auf emotionaler Ebene und als Team.

Meine Eindrücke:
Dieser Roman ist ein perfekter Genremix aus Romance und Thriller und damit eine tolle Sommerlektüre. Er ist leicht zu lesen, erfordert kaum Nachdenken und lädt zum Abschalten ein. Dennoch bleibt er spannend und bietet eine gelungene Atmosphäre mit vielen humorvollen Szenen.

Ich habe die Hörbuchversion gehört und bin begeistert: Die Vorlesestimme von Viola Müller passt perfekt! Sie verleiht den Charakteren Tiefe und lässt mich das Geschehen sofort vor meinem inneren Auge sehen. Besonders praktisch: Man kann das Hörbuch problemlos nebenbei beim Sport, Pendeln oder Hausarbeit hören.

Da es mein erstes Buch mit diesem Genremix war, hat mich vor allem der Thriller-Teil angesprochen. Die Handlung ist solide umgesetzt und hält die Spannung aufrecht. Die Romance-Elemente hingegen fand ich für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar. Trotzdem eignet sich der Roman ideal als Lektüre für zwischendurch, wenn man keine tiefgründigen Gedanken verarbeiten möchte, sondern einfach nur unterhalten werden will.