Innovative Kombi aus RomCom und Thriller
Kate Eberles Erstling "If Books could kill" bescherte mir einige heitere Lesestunden. Obschon es sich um einen Genremix handelt, überwog für mich der RomCom-Anteil. Die Handlung ist an sich schnell erzählt. Romance-Fan Roxie Mitchell träumt sich oft in die Welt ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews, weil ihr der Alltag aus Job bei der Krankenkasse und Selbstverteidigungstraining zu monoton erscheint. Eines Tages erhält sie auf magische Weise, die Chance, dass ihr Traum wahr wird, doch in einem Thriller wollte Roxie so gar nicht landen...
In diesem unterhaltsamen Roman überschlagen sich die Ereignisse. Hauptfigur Roxie wird zur Romanfigur in einem gefährlichen Spiel aus Mord und Liebe, was das Buchcover passend unterstreicht. Während sich ihr Date Jack als unberechenbarer Mörder entpuppt, kidnappt sie den unscheinbaren Literaturgelehrten Grant. Roxie und Grant bilden fortan ein ungewöhnliches Doppel. Grundverschieden und doch im Ziel einig - überleben zu wollen - nähert man sich mit der Zeit einander an. Die Stadt Boston spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr haben mich die kongenialen Wortgefechte zwischen Roxie und Grant gefesselt, deren Situationskomik genau meinem Geschmack traf. Die ab und an skurrile Thrillerkomponente nutzte sich spannungstechnisch zum Ende der Geschichte etwas ab. Dennoch kann ich mich für Buch-im-Buch-Erzählungen immer wieder erwärmen.
FAZIT
Eberles "Thromance" bot durch seine innovativen Twists beste Unterhaltung. Ihr Humor wirkt ansteckend. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Romane aus Eberles Feder.
In diesem unterhaltsamen Roman überschlagen sich die Ereignisse. Hauptfigur Roxie wird zur Romanfigur in einem gefährlichen Spiel aus Mord und Liebe, was das Buchcover passend unterstreicht. Während sich ihr Date Jack als unberechenbarer Mörder entpuppt, kidnappt sie den unscheinbaren Literaturgelehrten Grant. Roxie und Grant bilden fortan ein ungewöhnliches Doppel. Grundverschieden und doch im Ziel einig - überleben zu wollen - nähert man sich mit der Zeit einander an. Die Stadt Boston spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr haben mich die kongenialen Wortgefechte zwischen Roxie und Grant gefesselt, deren Situationskomik genau meinem Geschmack traf. Die ab und an skurrile Thrillerkomponente nutzte sich spannungstechnisch zum Ende der Geschichte etwas ab. Dennoch kann ich mich für Buch-im-Buch-Erzählungen immer wieder erwärmen.
FAZIT
Eberles "Thromance" bot durch seine innovativen Twists beste Unterhaltung. Ihr Humor wirkt ansteckend. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Romane aus Eberles Feder.