Konfus
Was für eine tolle Ausgangsidee für eine Geschichte! Leider konnte mich die Umsetzung dann aber wenig überzeugen: die Story wirkte konstruiert, episodenhaft und irgendwie nicht rund. Die Protagonistin fand ich mässig sympathisch, sie war mir viel zu nervig und aufgedreht. Die Handlung hatte einige Stellen, die ich, auch wenn das Buch natürlich sowieso nur eine Fantasie ist, nicht sehr glaubwürdig fand. Da gab es zu viele komische Zufälle und zwischendurch wirkte das Ganze nur noch wie eine Aneinanderreihung von Action-Episoden: und noch ein verrückter Mörder, den es zu fangen oder auszuschalten galt, und natürlich hatte Roxie wieder einen Einfall was diesmal zu tun ist. Und natürlich wurde die Beziehung zu Grant wieder ein Stückchen intensiver. Wäre es in der Geschichte bei Roxie, Jack und Grant geblieben, hätte sie mir vermutlich deutlich besser gefallen als dieser verrückte Mix. Am meisten gestört hat mich dementsprechend das plötzliche Auftauchen des stinkreichen Möchtegern-Detektivs, der Roxie und Grant letztlich auf die verschiedenen Einsätze schickt - das war einfach so aus der Luft gegriffen, dass es mich von da an mehr genervt als unterhalten hat. Auch die Auflösung fand ich leider eher enttäuschend als erhellend. Insgesamt gab es einige vereinzelte unterhaltsame Seiten, aber die Story als Ganzes konnte mich leider nicht überzeugen. Fazit: Wäre Roxies Lieblingsautorin mal besser bei einer Liebesgeschichte geblieben statt so einen verkorksten Krimi zu schreiben.