Schwache Umsetzung einer starken Idee
Mit „If Books Could Kill“ verfolgt Kate Eberle eine ebenso originelle wie vielversprechende Idee, die mich sofort gecatcht hatte: Eine Liebesroman-Leserin gerät plötzlich selbst in die Handlung eines Thrillers. Der spielerische Umgang mit Genregrenzen und literarischen Klischees sorgt zunächst für Unterhaltung und einige humorvolle Momente. Doch die reizvolle Prämisse trägt den Roman nicht über die gesamte Strecke. Diee Figuren bleiben weitgehend oberflächlich, die Liebesgeschichte entwickelt sich vorhersehbar, und auch die Spannung erreicht selten die Intensität, die der Plot verspricht. So bleibt „If Books Could Kill“ eine leichte Sommerlektüre mit interessanten Ansätzen, die jedoch weder als Thriller noch als Romance vollständig überzeugen kann. Schade, ich hatte mich auf das Buch sehr gefreut...