Tödlicher Buchclub

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"Manchmal ist der wahre Böse einer Geschichte die Autorin."

Diese Mischung aus Romance, Komödie und Thriller habe ich nicht erwartet und sie war göttlich absurd.
Dass man arg aufpassen sollte, wie man seine Wünsche formuliert, lernt Roxie schmerzlich in "If Books Could Kill". Und dass der Wunsch, Hauptperson im nächsten Roman der Lieblingsautorin zu sein, wirklich in die Hose gehen kann, sorgt auf der lesenden Seite für unerwartete Lacher.

Roxie könnte für so viele von uns stehen: Verliebt in die Romanwelten und wünschend ein Teil davon zu sein. Zu ihrem (Un)Glück verfasst ihre Lieblingsautorin romantische Geschichten mit Happy End, was dem Dauersingle eigentlich zugute kommen müsste. Doch auch Autoren wollen mal Neues wagen. Eher unfreiwillig findet sie sich in einem Thriller mit Mord und Verfolgungsjagden wieder.

Die Nebencharaktere bringen wirklich harte Situationskomik mit ins Spiel. Man sollte hier Spiel für sehr fiktive Realitäten lassen, sonst verliert die Geschichte seinen Spaß. Zwischen Serienkillern und Detektivarbeit zeichnet sich jedoch ein Hoffnungsschimmer in Form einer Liebesgeschichte ab.

Beim Hörbuch wurde mir Roxie jedoch oft zu eingebildet in der Stimmlage porträtiert, was ich schade fand. Es wäre eher eine lockere Mischung aus gesundem Selbstbewusstsein und einem Hang zum Überleben angebracht gewesen.

Die Geschichte hat mir Zwischendurch wirklich sehr erheitert. Solltet ihr also mal richtig in ein Buch gesogen werden wollen, versucht es gern mit "If Books Could Kill".

Schreibstil & Plot 4/5⭐
Worldbuilding & Logik 4/5⭐
Charaktere & Entwicklung 4/5⭐
Lesegefühl & Atmosphäre 5/5⭐