unglaubwürdiger und flacher Mix aus Thriller und Romance

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maulwurf123 Avatar

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„If Books Could Kill“ ist das Romandebüt von Autorin Kate Eberle. Das Cover ist modern und ansprechend gestaltet. Insgesamt 384 Seiten umfasst die Paperbackausgabe, welche Ende Mai dieses Jahres im Ullstein-Verlag erschienen ist.

Ein wilder Genremix aus Thriller und Romance erwartet den Leser – dies verspricht zumindest der Klappentext. Meiner Meinung nach handelt es sich eher um einen unglaubwürdigen und flachen Mix – doch der Reihe nach…

Um was geht es genau? Protagonistin Roxie Mitchell lieb Liebesromane und vor allem die von ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews. Scherzhaft wünscht sie sich, die Hauptfigur von Annas neuem Roman zu werden. Nichtsahnend wird sie dabei von einem Spendierer mit Glitzerstaub überstäubt und so geht ihr Wunsch in Erfüllung. Doch statt in einer Romance zu landen, wird Roxie in einen Thriller katapultiert – denn Anna Matthews wagt sich nun an ein neues Buchgenre. So will Roxies Date Jack sie nicht küssen, sondern töten. Auf der Flucht vor Jack entführt Roxie aus Versehen den Literaturprofessor Grant. Er scheint sich mit Thrillern auszukennen und während Roxie auf seine Hilfe hofft, kommen sich die beiden unerwartet näher…

Mein Fazit: Voller Vorfreude und Erwartungen bin ich an die Lektüre von „If Books Could Kill“ herangegangen. Die ersten beiden Kapitel haben mich noch abholen können, auch wenn ich zugeben muss, dass Protagonistin Roxie von Anfang an eher verträumt, hoffnungslos romantisch und naiv wirkt. Genauso wie Roxie in ein Buch katapultiert wird – nämlich unvorhersehbar und ohne etwas zu verstehen -, wird auch der Leser in diese verdrehte Version einer ‚Alice im Wunderland‘-Geschichte geworfen. Während zunächst das übertrieben ausgebauschte Treffen und Date von Protagonistin Roxie und ihrem Schwarm Jack für einiges an unglaubwürdigem Kitsch gesorgt hat, wird die anschließende Verfolgungsjagd sowie die Auflösung des ‚Thrillers‘ ungemein flach. Doch nicht nur die Handlung, auch die Figuren sind mitnichten authentischer beschrieben. Weder die Charaktere von Roxie, Jack noch Literaturprofessor Grant wirken lebensnah und sind vielmehr mit seichten Eigenschaften beschrieben.
So hat mich dieses Romandebüt mit wildem Genremix definitiv nicht überzeugen können, weshalb ich zwei Sterne vergebe.