Wenn Bücher gefährlicher sind als gedacht

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susanne.ca Avatar

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Schon der Klappentext hat mich total angesprochen und ich war richtig gespannt auf die Geschichte. Das Thema fand ich super interessant und mal etwas anderes, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Der Einstieg ist mir leicht gefallen und ich wollte ziemlich schnell wissen, wie es weitergeht. Die Idee hinter der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und es gab einige spannende Momente, die mich zum Weiterlesen motiviert haben. Besonders mochte ich, dass nach und nach immer mehr Details ans Licht kamen und man Stück für Stück miträtseln konnte. Dadurch blieb die Geschichte für mich die meiste Zeit spannend.
Allerdings gab es zwischendurch auch ein paar Stellen, die sich für mich etwas gezogen haben. Außerdem hätte ich mir bei manchen Charakteren noch etwas mehr Tiefe gewünscht, damit ich ihre Entscheidungen besser nachvollziehen kann. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass bestimmte Szenen etwas ausführlicher hätten ausgearbeitet werden können, während andere sich dafür ein wenig wiederholt haben. Dadurch hat das Lesetempo für mich zwischendurch etwas nachgelassen.
Trotzdem hatte ich insgesamt eine gute Lesezeit und bereue es überhaupt nicht, das Buch gelesen zu haben. Die Atmosphäre hat mir gut gefallen und ich mochte, dass die Geschichte immer wieder neue Fragen aufgeworfen hat, sodass ich wissen wollte, wie am Ende alles zusammenhängt. Auch wenn mich das Ende nicht komplett umgehauen hat, fand ich die Auflösung stimmig und passend zur Geschichte.
Wer spannende Geschichten mit einer interessanten Grundidee mag und nichts gegen kleinere Längen hat, sollte sich If Books Could Kill auf jeden Fall einmal anschauen. Für mich war es ein gutes Buch mit einer originellen Idee, das mich gut unterhalten hat und Lust auf weitere Geschichten dieser Art macht. Von mir gibt es deshalb 4 von 5 Sternen.