Wenn Bücher töten könnten – und Charaktere trotzdem flach bleiben
Die nächste Heldin im Roman der eigenen Lieblingsautorin zu sein? Was für eine famose Idee! Roxie kann kaum glauben, dass ihr dieser Wunsch erfüllt wird – auch wenn völlig unklar bleibt, in welchem Genre sie eigentlich gelandet ist. Romanze oder Thriller? Und falls Letzteres: Wird sie das überhaupt überleben?
Kate Eberle präsentiert mit If Books Could Kill eine bezaubernde, leichtfüßige Lektüre. Der Schreibstil ist angenehm locker, die Grundidee originell, und der Einstieg hat mich sofort abgeholt. Obwohl das Buch eher ein jüngeres Publikum ansprechen dürfte, können auch ältere Leserinnen und Leser ihren Spaß daran haben.
Der Beginn erinnerte mich ein wenig an Alice im Wunderland – ich sah förmlich den verrückten Hutmacher vor mir. Die Szenen sind bildhaft beschrieben, und Roxie war mir zunächst ausgesprochen sympathisch. Im Verlauf der Geschichte verlor sie für mich jedoch an Authentizität. Sie wirkt für die dramatische Situation, in der sie steckt, oft zu entspannt und beinahe naiv. Auch die übrigen Figuren bleiben eher künstlich und klischeehaft, was den märchenhaften, aber eben auch etwas unausgereiften Eindruck verstärkt.
Aus der anfangs fast zu perfekten Romanze entwickelt sich überraschend schnell ein spannender Thriller – eine Wendung, die mir sehr gut gefallen hat und die mich zunächst richtig gefesselt hat. Doch leider kann die Geschichte dieses Niveau nicht halten. Die Handlung verliert an Tempo, wirkt zunehmend vorhersehbar, und die Charaktere bleiben blass. Am Ende fühlt sich das Ganze eher wie ein Cosy-Crime an: charmant, unterhaltsam, aber ohne echten Tiefgang.
Trotzdem bleibt die Grundidee großartig, und das Buch bietet einige amüsante Momente. Für mich wäre hier jedoch deutlich mehr Potenzial vorhanden gewesen. Aber wieder einmal mehr zeigt sich: Man sollte vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht.
Kate Eberle präsentiert mit If Books Could Kill eine bezaubernde, leichtfüßige Lektüre. Der Schreibstil ist angenehm locker, die Grundidee originell, und der Einstieg hat mich sofort abgeholt. Obwohl das Buch eher ein jüngeres Publikum ansprechen dürfte, können auch ältere Leserinnen und Leser ihren Spaß daran haben.
Der Beginn erinnerte mich ein wenig an Alice im Wunderland – ich sah förmlich den verrückten Hutmacher vor mir. Die Szenen sind bildhaft beschrieben, und Roxie war mir zunächst ausgesprochen sympathisch. Im Verlauf der Geschichte verlor sie für mich jedoch an Authentizität. Sie wirkt für die dramatische Situation, in der sie steckt, oft zu entspannt und beinahe naiv. Auch die übrigen Figuren bleiben eher künstlich und klischeehaft, was den märchenhaften, aber eben auch etwas unausgereiften Eindruck verstärkt.
Aus der anfangs fast zu perfekten Romanze entwickelt sich überraschend schnell ein spannender Thriller – eine Wendung, die mir sehr gut gefallen hat und die mich zunächst richtig gefesselt hat. Doch leider kann die Geschichte dieses Niveau nicht halten. Die Handlung verliert an Tempo, wirkt zunehmend vorhersehbar, und die Charaktere bleiben blass. Am Ende fühlt sich das Ganze eher wie ein Cosy-Crime an: charmant, unterhaltsam, aber ohne echten Tiefgang.
Trotzdem bleibt die Grundidee großartig, und das Buch bietet einige amüsante Momente. Für mich wäre hier jedoch deutlich mehr Potenzial vorhanden gewesen. Aber wieder einmal mehr zeigt sich: Man sollte vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht.