Wünsche können wahr werden, aber anders als du denkst oder "Hilfe, mein Liebesroman versucht mich umzubringen"
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Rezensionsexemplar
Der erste Eindruck
Das Cover hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und erinnert mich persönlich auch an die Aufmachung eines Filmplakats. Nach dem Lesen des Buches kann ich sagen, dass es absolut passend ist und ich mir manchmal wirklich wie im Film vorgekommen bin
Zum Inhalt
Roxie hängt zwischen Zeitarbeitjobs und waghalsigen Abenteuern fest. Gemeinsam mit ihrer Freundin tauscht sie sich in einem Romance Bookclub am liebsten über die Romane von Anna Mathews aus. Auch sie würde gern mal eine Liebesgeschichte wie im Buch erleben. Am besten gleich als Protagonistin von Anna's nächstem Buch. Dank des Spendierers erfüllt sich Roxies Wunsch, da Anna an einem neuen Buch schreibt. Doch nach dem ersten mörderischen Date ist Roxie schnell klar, dass mit Anna irgendwas nicht stimmt. Anna versucht sich dieses Mal an einem neuen Genre: eine Thriller.
Zum Glück muss Roxie sich nicht allein durchkämpfen, denn durch ein Zufall gabelt sie den Literaturprofessor Grant auf. Aber was ist er real oder nur Fiktion?
What doesn't kill you make you stronger
Roxie lebt mit Anfang 30 immer für das nächste Abenteuer. Der schnöde Büroalltag in der Zeitarbeitsfirma dient immer nur dafür den nächsten Kick zu finanzieren und vielleicht auch die nächste Bettgeschichte, denn Roxie ist vor allem eins ungebunden. Trotz allem hat sie eine romantische Ader, aber als knallharte Realistin weiß sie, dass das Ende von Liebesromanen auch nicht ewig anhält und irgendwann der Alltag das Paar heimsuchen wird und es zu einer Trennung kommt. Mit all ihren Ecken und Kanten war Roxie mir von vorne rein sympathisch. Eine Protagonistin, die nicht darauf angewiesen ist von einem Mann gerettet zu werden, sondern das Überraschungsmoment auf ihrer Seite hat und knallhart zu schlägt, im wahrsten Sinne des Wortes. Roxie ist alles andere als die typische Romanheldin, aber die Geschichte ist ja auch kein typischer Liebesroman. Mir gefällt, dass sich die Heldin nicht in eine Schublade stecken lässt. Zur Abwechslung muss Roxie als weibliche Protagonistin erst einmal lernen Liebe zu zulassen und sich von ihren Vorurteilen dies bezüglich zu lösen. Ich mochte die Entwicklung sehr und es hat Spaß gemacht Roxie auf ihrem Weg zu begleiten.
Insbesondere in Sachen Liebe war Grant hier sehr entscheidend für Roxies Entwicklung. Im Gegensatz zu Roxie hat Grant Angst vor dem Leben aber nicht der Liebe, was ihn zu einem unglaublich sympathischen Begleiter gemacht hat. Zusammen haben Grant und Roxie das vereint, was notwendig war, um zu überleben aber auch überlegt vorzugehen. Sie haben sich an den richtigen Stellen unterstützt oder beschützt. Grant ist durch und durch eine Green Flag. Durch Roxies eher impulsive Art und seine zurückhaltende Art kam es mehr als einmal zu lustigen Momenten.
Beide Charaktere haben mich von vorne an gleich begeistert und ich habe sie unglaublich gern auf ihrer Reise begleitet.
Die Frage, die alle Charaktere bis auf Roxie und die Nebenfiguren, die vor ihrem Wunsch eingeführt worden sind, begleitet hat, war immer wer isr real und wer ist Fiktion. Insbesondere bei Grant war diese Frage mehr als spannend. Bei anderen Nebenfiguren war es mehr als deutlich, dass sie der Fiktion entsprechen. Es war toll diesen bunten Blumenstrauß an Figuren zu bekommen. Teilweise hatte ich das Gefühl einen Film zu schauen, da die Charaktere sehr gut und bildlich beschrieben worden sind.
Jeder Charakter hat diese Geschichte und dem Thriller im Roman besonders gemacht.
London is calling
Für mich hat London als Setting wie die Faust aufs Auge gepasst. Das hat bei mir noch den Eindruck in einem Film zu sein verstärkt, da ich mehr als einmal an Johnny English, Mortecai oder auch Austin Powers denken musste.
Ein Roman nimmt mörderisch Fahrt auf
Die Frage was real ist und was Fiktion sowie wie sich der Thriller auflösen wird, haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Mir persönlich hats sehr gefallen, dass sich Roxies Wunsch in einem Alltagsmoment erfüllt hat und erst später klar geworden ist, dass dieser Moment der Fiktion entsprang. Später in der Geschichte wurden diese Moment, insbesondere durch diverse Nebenfiguren deutlicher, aber es blieb noch immer die Spannung des Thrillers.
Im letzten Drittel hatte ich kurz einen Durchhänger, da ich das Gefühl hatte, dass sich die Ereignisse doch etwas wiederholen, selbst wenn es neue Überraschungsmomente gab. Es könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich das Buch öfter beiseite legen musste und dadurch den Fluss verloren habe. Das Ende hat mich jedenfalls aus allen Socken gehauen und ich habe es nicht kommen sehen.
Normalerweise sind Krimis oder Thriller überhaupt nicht mein Genre, aber Kate Eberle hat die Elemente eines Liebesromans mit einem Thriller so geschickt verwoben, dass es mir nie zu gruselig oder unheimlich wurde, aber auf der anderen Seite auch nie zu langweilig. Ich hatte etwas Angst wie eine Umsetzung dieser beiden Genre aussehen könnte und ob eines der Genre zu kurz kommen könnte, aber die Kernelemente des Plots aus beiden Genre wurde umgesetzt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Durch den Genre Mix stand die Lovestory von Roxie im realen Leben nicht im Vordergrund, da sie ja einen Liebesroman wollte. Trotzdem wurde Intimität und auch Spice umgesetzt und es hat gepasst. Wie Roxie es ausdrücken würde, hat es zum Plot eines Liebesromans gepasst. Zusätzlich ist Roxie sich durchaus der Klischees und wiederkehrenden Beschreibungen bewusst und hat diese immer wieder kritisch hinterfragt. So gab es in Momenten von Intimität zwar klischeehafte Momente, aber durch die Art von Roxie und Grant waren sie real und nie übertrieben.
Da es in der Geschichte darum ging, dass sich Roxies Wunsch erfüllt hat für mich die Erzählperspektive gut gepasst. In dem ein oder anderen Moment hätte ich gern gewusst was Grant denkt, aber ich glaube, dass seine Perspektive der Story einiges an Spannung genommen. Sein Resümee hätte im Epilog ganz cool sein können, ich verstehe aber auch warum dies von der Autorin so nicht gewählt worden ist.
Für mich war dies alles rund um stimmig.
Fazit
Ich hatte eine richtig gute Zeit mit Roxie und ihrem Wunsch. Mir haben die unterschiedlichen Handlungsstränge und der Nervenkitzel richtig gut gefallen. Ich konnte mehr als einmal Schmunzeln, aber auch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich konnte mich von Anfang an mit Roxie identifizieren und hatte gleich einen Zugang zu ihrer Geschichte. Das Setting und die Nebencharaktere haben wie die Faust aufs Auge gepasst und ich freue mich schon auf eine Verfilmung.
Empfehlen kann ich das Buch all jenen, die Lust auf einen Roman haben, der anders ist, der mörderisch ist, der humorvoll ist und. der viele skurille Charaktere zusammenbringt. Für jene, die Lust auf einen Thriller, aber auch einen Liebesroman haben, die auch gern mal die Hauptrolle im Buch ihres Lieblingsautors oder ihrer Lieblingsautorin wären und die gern mutiger wären.
Fazit .....................5/ 5
Spice ....................1/ 5
Humor ..................4/ 5
Spannung ............4 / 5
Gefühl ..................3 / 5
Rezensionsexemplar
Der erste Eindruck
Das Cover hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und erinnert mich persönlich auch an die Aufmachung eines Filmplakats. Nach dem Lesen des Buches kann ich sagen, dass es absolut passend ist und ich mir manchmal wirklich wie im Film vorgekommen bin
Zum Inhalt
Roxie hängt zwischen Zeitarbeitjobs und waghalsigen Abenteuern fest. Gemeinsam mit ihrer Freundin tauscht sie sich in einem Romance Bookclub am liebsten über die Romane von Anna Mathews aus. Auch sie würde gern mal eine Liebesgeschichte wie im Buch erleben. Am besten gleich als Protagonistin von Anna's nächstem Buch. Dank des Spendierers erfüllt sich Roxies Wunsch, da Anna an einem neuen Buch schreibt. Doch nach dem ersten mörderischen Date ist Roxie schnell klar, dass mit Anna irgendwas nicht stimmt. Anna versucht sich dieses Mal an einem neuen Genre: eine Thriller.
Zum Glück muss Roxie sich nicht allein durchkämpfen, denn durch ein Zufall gabelt sie den Literaturprofessor Grant auf. Aber was ist er real oder nur Fiktion?
What doesn't kill you make you stronger
Roxie lebt mit Anfang 30 immer für das nächste Abenteuer. Der schnöde Büroalltag in der Zeitarbeitsfirma dient immer nur dafür den nächsten Kick zu finanzieren und vielleicht auch die nächste Bettgeschichte, denn Roxie ist vor allem eins ungebunden. Trotz allem hat sie eine romantische Ader, aber als knallharte Realistin weiß sie, dass das Ende von Liebesromanen auch nicht ewig anhält und irgendwann der Alltag das Paar heimsuchen wird und es zu einer Trennung kommt. Mit all ihren Ecken und Kanten war Roxie mir von vorne rein sympathisch. Eine Protagonistin, die nicht darauf angewiesen ist von einem Mann gerettet zu werden, sondern das Überraschungsmoment auf ihrer Seite hat und knallhart zu schlägt, im wahrsten Sinne des Wortes. Roxie ist alles andere als die typische Romanheldin, aber die Geschichte ist ja auch kein typischer Liebesroman. Mir gefällt, dass sich die Heldin nicht in eine Schublade stecken lässt. Zur Abwechslung muss Roxie als weibliche Protagonistin erst einmal lernen Liebe zu zulassen und sich von ihren Vorurteilen dies bezüglich zu lösen. Ich mochte die Entwicklung sehr und es hat Spaß gemacht Roxie auf ihrem Weg zu begleiten.
Insbesondere in Sachen Liebe war Grant hier sehr entscheidend für Roxies Entwicklung. Im Gegensatz zu Roxie hat Grant Angst vor dem Leben aber nicht der Liebe, was ihn zu einem unglaublich sympathischen Begleiter gemacht hat. Zusammen haben Grant und Roxie das vereint, was notwendig war, um zu überleben aber auch überlegt vorzugehen. Sie haben sich an den richtigen Stellen unterstützt oder beschützt. Grant ist durch und durch eine Green Flag. Durch Roxies eher impulsive Art und seine zurückhaltende Art kam es mehr als einmal zu lustigen Momenten.
Beide Charaktere haben mich von vorne an gleich begeistert und ich habe sie unglaublich gern auf ihrer Reise begleitet.
Die Frage, die alle Charaktere bis auf Roxie und die Nebenfiguren, die vor ihrem Wunsch eingeführt worden sind, begleitet hat, war immer wer isr real und wer ist Fiktion. Insbesondere bei Grant war diese Frage mehr als spannend. Bei anderen Nebenfiguren war es mehr als deutlich, dass sie der Fiktion entsprechen. Es war toll diesen bunten Blumenstrauß an Figuren zu bekommen. Teilweise hatte ich das Gefühl einen Film zu schauen, da die Charaktere sehr gut und bildlich beschrieben worden sind.
Jeder Charakter hat diese Geschichte und dem Thriller im Roman besonders gemacht.
London is calling
Für mich hat London als Setting wie die Faust aufs Auge gepasst. Das hat bei mir noch den Eindruck in einem Film zu sein verstärkt, da ich mehr als einmal an Johnny English, Mortecai oder auch Austin Powers denken musste.
Ein Roman nimmt mörderisch Fahrt auf
Die Frage was real ist und was Fiktion sowie wie sich der Thriller auflösen wird, haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Mir persönlich hats sehr gefallen, dass sich Roxies Wunsch in einem Alltagsmoment erfüllt hat und erst später klar geworden ist, dass dieser Moment der Fiktion entsprang. Später in der Geschichte wurden diese Moment, insbesondere durch diverse Nebenfiguren deutlicher, aber es blieb noch immer die Spannung des Thrillers.
Im letzten Drittel hatte ich kurz einen Durchhänger, da ich das Gefühl hatte, dass sich die Ereignisse doch etwas wiederholen, selbst wenn es neue Überraschungsmomente gab. Es könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich das Buch öfter beiseite legen musste und dadurch den Fluss verloren habe. Das Ende hat mich jedenfalls aus allen Socken gehauen und ich habe es nicht kommen sehen.
Normalerweise sind Krimis oder Thriller überhaupt nicht mein Genre, aber Kate Eberle hat die Elemente eines Liebesromans mit einem Thriller so geschickt verwoben, dass es mir nie zu gruselig oder unheimlich wurde, aber auf der anderen Seite auch nie zu langweilig. Ich hatte etwas Angst wie eine Umsetzung dieser beiden Genre aussehen könnte und ob eines der Genre zu kurz kommen könnte, aber die Kernelemente des Plots aus beiden Genre wurde umgesetzt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Durch den Genre Mix stand die Lovestory von Roxie im realen Leben nicht im Vordergrund, da sie ja einen Liebesroman wollte. Trotzdem wurde Intimität und auch Spice umgesetzt und es hat gepasst. Wie Roxie es ausdrücken würde, hat es zum Plot eines Liebesromans gepasst. Zusätzlich ist Roxie sich durchaus der Klischees und wiederkehrenden Beschreibungen bewusst und hat diese immer wieder kritisch hinterfragt. So gab es in Momenten von Intimität zwar klischeehafte Momente, aber durch die Art von Roxie und Grant waren sie real und nie übertrieben.
Da es in der Geschichte darum ging, dass sich Roxies Wunsch erfüllt hat für mich die Erzählperspektive gut gepasst. In dem ein oder anderen Moment hätte ich gern gewusst was Grant denkt, aber ich glaube, dass seine Perspektive der Story einiges an Spannung genommen. Sein Resümee hätte im Epilog ganz cool sein können, ich verstehe aber auch warum dies von der Autorin so nicht gewählt worden ist.
Für mich war dies alles rund um stimmig.
Fazit
Ich hatte eine richtig gute Zeit mit Roxie und ihrem Wunsch. Mir haben die unterschiedlichen Handlungsstränge und der Nervenkitzel richtig gut gefallen. Ich konnte mehr als einmal Schmunzeln, aber auch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich konnte mich von Anfang an mit Roxie identifizieren und hatte gleich einen Zugang zu ihrer Geschichte. Das Setting und die Nebencharaktere haben wie die Faust aufs Auge gepasst und ich freue mich schon auf eine Verfilmung.
Empfehlen kann ich das Buch all jenen, die Lust auf einen Roman haben, der anders ist, der mörderisch ist, der humorvoll ist und. der viele skurille Charaktere zusammenbringt. Für jene, die Lust auf einen Thriller, aber auch einen Liebesroman haben, die auch gern mal die Hauptrolle im Buch ihres Lieblingsautors oder ihrer Lieblingsautorin wären und die gern mutiger wären.
Fazit .....................5/ 5
Spice ....................1/ 5
Humor ..................4/ 5
Spannung ............4 / 5
Gefühl ..................3 / 5