Zwischen Herzklopfen und Mordermittlung

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Roxie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich die Hauptfigur einer romantischen Liebesgeschichte zu sein. Doch statt in einer romantischen Wohlfühl-Lovestory landet sie plötzlich mitten in einem Thriller – inklusive Serienkiller. Gemeinsam mit Grant versucht sie herauszufinden, was vor sich geht, und dabei viele gefährliche Situationen meistern

If Books Could Kill überzeugt mit einem super interessanten Genre-Mix aus Thriller und RomCom. Die Grundidee ist originell und spielt auf unterhaltsame Weise mit dem Motto „Be careful what you wish for“.

Roxie ist eine sympathische und abenteuerlustige Protagonistin, die im Laufe der Geschichte eine schöne Entwicklung durchmacht. Besonders gelungen fand ich, wie sie ihr Trauma rund um ihre Jugendliebe verarbeitet. Auch Grant hat mir sehr gut gefallen. Anfangs wirkt er eher schüchtern und vorsichtig, taut aber zunehmend auf und setzt sein umfangreiches Krimiwissen immer wieder hilfreich ein. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert hervorragend. Auch die Nebenfiguren sind lebendig und gut ausgearbeitet.

Besonders viel Spaß macht das Spiel mit den typischen Klischees beider Genres. Die Geschichte nimmt bekannte Tropen auf die Schippe, nutzt sie aber gleichzeitig gekonnt für die Handlung. Der Schreibstil ist angenehm, humorvoll und leicht zu lesen. Trotz der vielen witzigen Momente bleibt die Spannung erhalten, und die Verbindung von Romantik und Thriller gelingt überraschend gut. Dazu kommt ein gelungener Plot Twist, der die Geschichte zusätzlich aufwertet.

Fazit:
Ein tolles Leseerlebnis für alle, die sich nicht zwischen Thriller und Lovestory entscheiden möchten. Humor, Spannung, sympathische Figuren und eine kreative Grundidee machen If Books Could Kill zu einer gelungenen Mischung beider Genres. Absolute Empfehlung für Fans ungewöhnlicher Genre-Kombinationen.