Zwischen Illuisonen und der Gefahr der Liebe

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
alicee Avatar

Von

Direkt zu Beginn hat mich die leicht unheimliche, düstere, geheimnissvolle Stimmung abgeholt. Besonders hat mich fasziniert, wie die Autorin mit de, Realen und den Illusionen umgeht, wie sie sie aufeinanderprallen und zusammen reagieren lässt.

Der intensive, bildhafte, flüssige und atmospährische Schreibstil unterstreicht diesen Eindruch nur noch.

Stella hat mich seit der ersten Seite an fasziniert. Trotz ihres Schicksalsschlags versucht sie ihr Leben zu bewältigen, unter anderem indem sie in einer Bar arbeitet und sich mit Singen Geld dazuverdient. Sie wirkt zwar stark, aber denn noch gefühlvoll und nicht unantastbar. Sie scheint mir wie der beobachtende Typ, der viek nachdenkt, alles aufnimmt, für spätere Zwecke speichert, zweifelt und Zusammenhänge zieht. Gebau das machte sie authentisch und sympatisch.

Doch dann trifft sie auf den geheimnisvollen Levin, der sie einläd, mit ihm in seine Welt zu kommen. Levin überzeugt mit seiner charismatischen Art und ich liebe die Schlagabtausche und die Dynamik, die sich zwischen Stella und ihm gebildet hat. Trotzdem kommt er mir sehr mysteriös vor und ich frage mich, was seine Motive sind.

Insegsamt macht die Leseprobe einen guten Eindruck, wie das Buch schlussendlich wird. Es wird bereits in den ersten Seiten viel Spannung aufgebaut und vieles wir wenig bis gar nicht erklärt, bleibt vage, was in einem die List weckt, weiterzulesen. Besonders gefällt mir auch, dass die innere Welt der Protas zum Thema gemacht wird. Die Zweifel, Ängste und Geheimnisse machen beide sehr interessant und es hat mich traurig gemacht, dass ich nach der Leseprobe nicht direkt weiterlesen konnte.
Deswegen interessiert mich auch sehr, wie sich die Dynamik zwischen Stella und Levin im Laufe der Geschichte entwickelt und welche Geheimnisse es noch aufzudecken gibt.