Gefühlswelt
„Illusion“ von Janine Ukena hat mich auf eine Weise überrascht, wie ich es beim Lesen eines Jugendromans nicht oft erlebe. Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in der Gefühlswelt der Hauptfigur gefangen – dieses ständige Schwanken zwischen Vertrauen und Zweifel, zwischen Hoffnung und der Angst, sich zu täuschen, fühlt sich unglaublich echt an. Die Autorin beschreibt diese Unsicherheit so feinfühlig, dass man fast automatisch beginnt, jede kleine Andeutung zu hinterfragen und selbst mitzurätseln, was wirklich hinter all den Ereignissen steckt. Besonders beeindruckt hat mich, wie nahbar die Figuren wirken. Ihre Reaktionen, ihre Fehler, ihre kleinen Momente der Stärke – all das macht sie greifbar und menschlich. Man begleitet sie nicht nur durch die Handlung, sondern fühlt mit ihnen, als würde man selbst Teil dieser Geschichte sein. Gleichzeitig bleibt die Spannung konstant hoch. Immer wieder gibt es Wendungen, die einen kurz innehalten lassen, weil plötzlich alles in einem neuen Licht erscheint.
Für mich ist „Illusion“ ein Buch, das man nicht einfach weglegt, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Es bleibt im Kopf, weil es Themen berührt, die jeder kennt. Wie gut kann man anderen vertrauen? Wie sehr kann man sich auf die eigene Wahrnehmung verlassen? Und was passiert, wenn beides ins Wanken gerät? Genau diese Mischung aus Emotion, Spannung und Nachdenklichkeit macht den Roman so besonders.
Für mich ist „Illusion“ ein Buch, das man nicht einfach weglegt, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Es bleibt im Kopf, weil es Themen berührt, die jeder kennt. Wie gut kann man anderen vertrauen? Wie sehr kann man sich auf die eigene Wahrnehmung verlassen? Und was passiert, wenn beides ins Wanken gerät? Genau diese Mischung aus Emotion, Spannung und Nachdenklichkeit macht den Roman so besonders.