Jeder könnte ein Fake sein
"Wenn Lügen sich wie Heimat anfühlen können - wie soll ich dann je wieder wissen, was echt ist?"
Schon der Einstieg in das Buch hat mich direkt abgeholt: Man wird sofort in Stellas Welt hineingezogen und fragt sich von Anfang an, wer dieser mysteriöse Levin eigentlich ist und welches Spiel er treibt. Diese Neugier bleibt lange bestehen und trägt stark zur Spannung bei. Gemeinsam mit den Figuren reisen wir nach Las Vegas zur berühmten Show „Illusion“, wo nach und nach enthüllt wird, was wirklich hinter dem Spektakel steckt und wie die Illusionen und Tricks möglich gemacht werden. Besonders dieses Konzept fand ich extrem cool, vor allem die Idee, dass in den Illusionsräumen zuvor Daten gesammelt werden. Dadurch entsteht eine klare Verbindung zur realen Welt, gerade in Bezug darauf, wie einfach es eigentlich ist, an persönliche Daten zu kommen.
Sehr nachdenklich gemacht hat mich das Deepfake-Video im Buch. Ich fand es großartig eingebaut, weil das Thema aktueller kaum sein könnte und hier nicht nur spannend, sondern auch kritisch reflektiert wird. Im Laufe der Geschichte lernen wir viele Charaktere kennen, manche sympathischer als andere, was das Ganze sehr lebendig macht. Die Spannung ist durchgehend gut gehalten: Man fragt sich ständig, wer welche Ziele verfolgt und wem man überhaupt trauen kann. Selbst am Ende hatte ich noch das Gefühl, dass man sich in manchen Personen vielleicht immer noch täuschen könnte. Genau das hat mir besonders gefallen.
Als dann Fia ins Spiel kommt, um die sich ohnehin Gerüchte ranken, wurde dieses Gefühl noch verstärkt. Für mich hätte wirklich jeder ein Fake sein können, was die Spannung konstant hochgehalten hat. Das Ende ist offen gestaltet und macht definitiv neugierig auf den zweiten Teil.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Cover ist einfach unglaublich schön. Für mich wirkt es, als würde es die Szene im Spiegelraum widerspiegeln nur, dass wir als Leser quasi „hinter“ dem Spiegel stehen und die Figuren beobachten, ähnlich wie Fia. Das fand ich sehr cool umgesetzt. Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch, das von mir verdiente 5 Sterne bekommt und ein Lieblingsbuch ist!
Schon der Einstieg in das Buch hat mich direkt abgeholt: Man wird sofort in Stellas Welt hineingezogen und fragt sich von Anfang an, wer dieser mysteriöse Levin eigentlich ist und welches Spiel er treibt. Diese Neugier bleibt lange bestehen und trägt stark zur Spannung bei. Gemeinsam mit den Figuren reisen wir nach Las Vegas zur berühmten Show „Illusion“, wo nach und nach enthüllt wird, was wirklich hinter dem Spektakel steckt und wie die Illusionen und Tricks möglich gemacht werden. Besonders dieses Konzept fand ich extrem cool, vor allem die Idee, dass in den Illusionsräumen zuvor Daten gesammelt werden. Dadurch entsteht eine klare Verbindung zur realen Welt, gerade in Bezug darauf, wie einfach es eigentlich ist, an persönliche Daten zu kommen.
Sehr nachdenklich gemacht hat mich das Deepfake-Video im Buch. Ich fand es großartig eingebaut, weil das Thema aktueller kaum sein könnte und hier nicht nur spannend, sondern auch kritisch reflektiert wird. Im Laufe der Geschichte lernen wir viele Charaktere kennen, manche sympathischer als andere, was das Ganze sehr lebendig macht. Die Spannung ist durchgehend gut gehalten: Man fragt sich ständig, wer welche Ziele verfolgt und wem man überhaupt trauen kann. Selbst am Ende hatte ich noch das Gefühl, dass man sich in manchen Personen vielleicht immer noch täuschen könnte. Genau das hat mir besonders gefallen.
Als dann Fia ins Spiel kommt, um die sich ohnehin Gerüchte ranken, wurde dieses Gefühl noch verstärkt. Für mich hätte wirklich jeder ein Fake sein können, was die Spannung konstant hochgehalten hat. Das Ende ist offen gestaltet und macht definitiv neugierig auf den zweiten Teil.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Cover ist einfach unglaublich schön. Für mich wirkt es, als würde es die Szene im Spiegelraum widerspiegeln nur, dass wir als Leser quasi „hinter“ dem Spiegel stehen und die Figuren beobachten, ähnlich wie Fia. Das fand ich sehr cool umgesetzt. Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch, das von mir verdiente 5 Sterne bekommt und ein Lieblingsbuch ist!