Nicht ganz greifbar

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Stella steckt in einer finanziellen Notsituation, als genau zu richtigen Zeitpunkt die Anfrage von Levin kommt, dass sie in seiner Show auftreten soll. Doch diese Show ist magisch…
Dieser erste Teil der Dilogie wird abwechselnd aus Stellas und Levins Sicht in kurzen Kapiteln erzählt, durch die ich wirklich gerast bin. Der Schreibstil und sehr bildlich und nahezu magisch, sodass ich mir auch die verschiedenen Räume der Show gut vorstellen konnte. Aber nicht nur im Worldbuilding, auch in den Dialogen liegt die Magie.
Levin ist sehr geheimnisvoll und auch die anderen Figuren geben nicht allzu viel von sich preis. So habe ich mich aus Stellas Perspektive immer etwas in der Luft hängend gefühlt und es wurde für mich nicht greifbar, worauf dass alles wirklich hinauslaufen sollte. Zwischendurch gab es wirklich fesselnde Momente, wonach aber lange wieder nichts kam und die aufgebaute Spannung nicht genutzt wurde. Hier sehe ich noch Potenzial für den abschließenden zweiten Teil.
Insgesamt war es für mich ein lesenswertes Buch, da es ganz anders, so magisch auf seine eigene Art war. Allerdings muss man auch mit nicht so spannenden Stellen rechnen.