Technisch und wenig emotional

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buecherbiene Avatar

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“Illusion” von Janine Ukena, ist Band 1 der Dilogie um die “Show Illusion” in Las Vegas.

Stellas Leben ist trist und eintönig, bis Levin in der Bar auftaucht, in der sie ab und an singt.
Er lädt sie ein in seine Show nach Vegas, doch nicht um dort zuzuschauen, sondern um mit einzusteigen. Doch nichts ist wie es scheint und was ist mit ihrer Vorgängerin passiert? Wieso ist sie spurlos verschwunden?

Gecatcht hat mich tatsächlich der Klappentext. Er klang mysteriös, geheimnisvoll und spannend.
Allerdings hat mich die Geschichte letztendlich nicht ganz überzeugt. Am Anfang passiert alles rasend schnell, dann stagniert es und zieht sich in die Länge und das Ende passiert wieder rasend schnell.
Die Charaktere hätte ich gerne etwas näher und vor allem auch etwas emotionaler kennengelernt. Emotional haben mich weder die Charaktere noch die Geschichte an sich abgeholt.
Was mir gut gefallen hat, war die technische Beschreibung der Illusionen. Das wirkte sehr modern und für einen kleinen Technik-Nerd wie mich war das Unterhaltung pur.
Auch der Schreibstil war wirklich toll: leicht, flüssig und doch irgendwie packend.

Alles in allem hat mich die Geschichte aber leider nicht überzeugt.