Wenn Liebe zur gefährlichsten Täuschung wird

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hannelori Avatar

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Janine Ukena entführt mit Illusion – A Lie Worth Believing in eine schillernde, gefährliche Welt voller Glanz, Geheimnisse und emotionaler Abgründe. Las Vegas wird hier nicht nur zur Bühne spektakulärer Shows, sondern auch zum Schauplatz einer Geschichte, in der nichts ist, wie es scheint. Schon ab der ersten Seite zieht der Roman in seinen Bann und hält die Spannung konsequent hoch.

Die Protagonistin Stella ist eine starke, zugleich verletzliche Figur, deren Traum von der großen Karriere schnell von dunklen Fragen überschattet wird. Die mysteriöse Vergangenheit der Show, das Verschwinden von Fia und die undurchsichtige Aura des Illusionisten Levin sorgen für eine dichte, fast greifbare Atmosphäre. Besonders gelungen ist das Spiel mit Realität und Täuschung: Als Leser*in beginnt man selbst, an Wahrnehmungen zu zweifeln und jedes Detail zu hinterfragen.

Auch die romantischen Elemente fügen sich perfekt in die Suspense-Handlung ein, ohne diese zu dominieren. Die Gefühle entwickeln sich langsam, intensiv und stets unter dem Schatten der Gefahr. Ukenas Schreibstil ist bildhaft, modern und flüssig, die Show-Welt wird lebendig und visuell eindrucksvoll beschrieben.

Illusion ist ein fesselnder Auftakt, der New Adult, Spannung und emotionale Tiefe meisterhaft verbindet und mit einem Sog endet, der sofort Lust auf den zweiten Band macht.