What happens in Vegas...

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ryria Avatar

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Stella jobbt als Sängerin und Kellnerin in einer kleinen Bar, doch das Publikum hört ihr nur halbherzig zu und der Lohn reicht kaum für die Miete.
Als jedoch der Illusionist Levin im Publikum sitzt und ihr einen Job in seiner Las Vegas Show anbietet, könnte sich ihr ganzes Leben ändern - doch natürlich ist nichts so, wie es scheint.
Die Gestaltung des Buches ist sehr süß gemacht und mit Liebe zum Detail, zu Beginn gibt es eine Playlist, im Text immer wieder Zeitungsartikel, Chatverläufe, Spielkarten und andere Illustrationen und Grafiken. Diese Kleinigkeiten haben die Geschichte nochmal zusätzlich lebendiger gemacht.

Erzählt wird sie aus den Perspektiven von Stella und Levin, was mir überwiegend gut gefallen hat. Durch Levins Sicht bekommt man schnell einige Antworten, aber auch noch mehr Fragen. Teilweise hat dies geheimnisvoll und spannend gewirkt, teilweise aber auch etwas frustriert. Ich war neugierig auf die Rätsel der Geschichte, aber wollte auch nicht durchgängig daran erinnert werden.
Das Erzähltempo zu Beginn hat mir sehr gut gefallen, im Mittelteil wurde es dann jedoch ein wenig schwächer, generell konnte ich das Buch aber schön flüssig lesen.

Die Idee hinter der Illusionsshow war sehr cool, quasi Magie durch Programmieren und technische Errungenschaften. Manche der Tricks konnte ich mir jedoch nicht ganz so gut vorstellen, dafür fand ich die Atmosphäre in Vegas generell aber gut beschrieben.
Stella als Protagonistin war mir sympathisch, sie hatte eine witzige Art und ich mochte es, dass sie grundsätzlich skeptisch dargestellt wurde. Manche ihrer Handlungen haben dazu dann aber nicht komplett gepasst, auch die Liebesgeschichte ging mir ein wenig zu schnell.
Die Nebencharaktere haben Potential, besonders durch ihre Eigenheiten und Rollen in der Show, hier würde ich aber gerne noch mehr in die Tiefe gehen - vielleicht ja in Band 2 dann?