Zwischen Lügen in Las Vegas

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latalia Avatar

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Man wird als Leser sofort in die Story geleitet. Stella lebt am Existenzminimum und arbeitet in einer Bar in Settle. Ds alles ändert sich, als Levin sie für seine Show in Las Vegas rekrutiert.
Beide Charaktere tragen viele Geheimnisse mit sich rum und mit der Zeit kommen sie zwangsläufig ans Licht.

Plot:
Wie gesagt, man startet direkt ins Buch, was als positiv zu vermerken ist. Dann sind wir viel Stellas Kopf und werden mit ihren Sorgen konfrontiert "nicht genug" zu sein, oder nicht hinein zu passen. Levin ermutigt sie, doch das ist nicht genug für Stella. Und das spielt sich über die ersten 250 Seiten ab. Dazu kommen die ganzen Geheimnisse und dubiosen Investoren, die ins Spiel gebracht werden und wo Stella im dunklen gelassen wird.
Bei mir persönlich hat sich dadurch eine gewisse Frustration aufgebaut. Zwar haben wir als Leser mehr Informationen, weil es auch Kapitel aus Levins Perspektive gibt, aber trotzdem hörte es sich so an, als ob es noch ein größeres Geheimnis gäbe. Da hatte ich noch kurz die Hoffnung, aber am Ende war dem nicht so.
Man hätte guten Gewissens 100 Seiten in der Mitte des Buches kürzen können und es hätte kaum was geändert.

Charaktere:
Ich will hier mehr auf die Nebencharaktere aus. Stella hat eine Freundin in Seattle, Nova. Jedoch haben wir als Leser nur 2-3 Seiten mit der Person und sollen dann aber nachvollziehen, dass das eine innige Freundschaft sein soll.
Auch die anderen Darsteller der Show sollen beste Freunde von Levin sein. Aber im Buch interagiert Stella so viel mehr mit denen als Levin. Da fühlen sich Aussagen wie "meine Familie" und ähnliches aus Levins Mund nicht wirklich gerechtfertigt.
Da hätten 1-2 Flashbacks geholfen.

Beziehung:
Diese magische, unausgesprochene Anziehung zwischen Stella und Levin. Haben sie Chemistry? Keine Ahnung, aber es wird einem als Leser aufgezwungen, dass ihre Blicke geladen sind.

Alles in allem ein ganz okayes Buch. Ich würde das 2. Buch Lesen, einfach weil mich der Ausgang der Story doch interessiert. Aber mehr als das ist es leider nicht.
Ich finde man hätte mehr mit den Themen machen können.

Vielen Dank für das Rezessionsexemplar im Austausch für meine ehrliche Meinung.