Unheimlich fesselnder Einstieg in eine düstere Märchenwelt
Die Story dreht sich um die Schülerin Zora, die eine ziemlich krasse Gabe hat. Seit ihrer Kindheit kann sie magische Wesen sehen, die für normale Menschen völlig unsichtbar sind. Als eine kleine Fee in ihrer Obhut im Sterben liegt, schwänzt Zora kurzentschlossen die Schule, um sie zu retten und einen Weg zurück in deren Heimatwelt, den Wald der Knochen, zu finden. Das Buch ist meiner Meinung nach perfekt für Jugendliche ab vierzehn Jahren geeignet, die Lust auf urbane Fantasy mit einer geheimnisvollen Atmosphäre haben.
Das Buchcover sieht absolut fantastisch und mystisch aus. Die Gestaltung vermittelt sofort diesen düsteren Vibe, der perfekt zum Erlkönig-Thema passt. Vor allem in Kombination mit dem angekündigten Farbschnitt ist das Buch ein echtes Highlight für jedes Bücherregal und macht beim Stöbern direkt mega neugierig auf den Inhalt.
Besonders gut gefallen hat mir die kreative Idee mit den sogenannten Grimmlingen, also den Märchenfiguren, die unbemerkt unter den Menschen leben. Dass diese Wesen keine typischen Kuschelbegleiter sind, sondern teilweise echt nadelartige Zähne haben und richtig gruselig wirken, bringt eine tolle Dynamik rein. Auch Zoras Fähigkeit, bei Körperkontakt die ungefilterten Emotionen anderer Leute wie Angst oder Kummer zu spüren, gibt der Story eine tiefe, emotionale Note, die mich sofort abgeholt hat.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist das extrem hohe Erzähltempo direkt am Anfang. Man wird ohne große Umschweife mitten in das Drama um die sterbende Fee hineingeworfen. Dadurch bleibt in den ersten Kapiteln kaum Zeit, Zoras normalen Alltag oder ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin Yasin richtig kennenzulernen. Ein bisschen mehr Raum zum Atmen vor dem großen Aufbruch hätte mir geholfen, mich noch besser in die Ausgangslage einzufinden.
Der Schreibstil von Mina Roth ist wirklich klasse, er liest sich total flüssig, modern und reißt einen ab der ersten Seite mit. Der Spannungsaufbau funktioniert durch Zoras Wettlauf gegen die Zeit richtig gut, sodass man die Leseprobe in einem Rutsch durchliest. Die Charaktere wirken jetzt schon sehr authentisch und vielschichtig. Zora ist keine unfehlbare Superheldin, sondern zeigt echte Ängste, und der nerdige Fabelwesen-Junge Silas, dem sie im Park begegnet, bricht erfrischend mit den typischen Fantasy-Klischees.
Das Buch ist perfekt geeignet für alle, die voll auf Urban Fantasy, düstere Märchen-Adaptionen und charakterfokussierte Geschichten stehen. Weniger geeignet ist es wahrscheinlich für Leser, die ein gemütliches, langsam erzähltes High-Fantasy-Epos mit seitenlangen Welterklärungen suchen, da das Tempo hier von Anfang an ziemlich hochgehalten wird.
Als Abschlusswort kann ich nur sagen, dass ich von der vollständigen Geschichte ein absolut packendes Abenteuer voller magischer Geheimnisse und emotionaler Wendungen erwarte. Die Leseprobe endet mit einem fiesen Cliffhanger mitten in einer gefährlichen Konfrontation mit einer Drude, weshalb ich das Buch nach diesen ersten Kapiteln definitiv unbedingt weiterlesen möchte.
Das Buchcover sieht absolut fantastisch und mystisch aus. Die Gestaltung vermittelt sofort diesen düsteren Vibe, der perfekt zum Erlkönig-Thema passt. Vor allem in Kombination mit dem angekündigten Farbschnitt ist das Buch ein echtes Highlight für jedes Bücherregal und macht beim Stöbern direkt mega neugierig auf den Inhalt.
Besonders gut gefallen hat mir die kreative Idee mit den sogenannten Grimmlingen, also den Märchenfiguren, die unbemerkt unter den Menschen leben. Dass diese Wesen keine typischen Kuschelbegleiter sind, sondern teilweise echt nadelartige Zähne haben und richtig gruselig wirken, bringt eine tolle Dynamik rein. Auch Zoras Fähigkeit, bei Körperkontakt die ungefilterten Emotionen anderer Leute wie Angst oder Kummer zu spüren, gibt der Story eine tiefe, emotionale Note, die mich sofort abgeholt hat.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist das extrem hohe Erzähltempo direkt am Anfang. Man wird ohne große Umschweife mitten in das Drama um die sterbende Fee hineingeworfen. Dadurch bleibt in den ersten Kapiteln kaum Zeit, Zoras normalen Alltag oder ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin Yasin richtig kennenzulernen. Ein bisschen mehr Raum zum Atmen vor dem großen Aufbruch hätte mir geholfen, mich noch besser in die Ausgangslage einzufinden.
Der Schreibstil von Mina Roth ist wirklich klasse, er liest sich total flüssig, modern und reißt einen ab der ersten Seite mit. Der Spannungsaufbau funktioniert durch Zoras Wettlauf gegen die Zeit richtig gut, sodass man die Leseprobe in einem Rutsch durchliest. Die Charaktere wirken jetzt schon sehr authentisch und vielschichtig. Zora ist keine unfehlbare Superheldin, sondern zeigt echte Ängste, und der nerdige Fabelwesen-Junge Silas, dem sie im Park begegnet, bricht erfrischend mit den typischen Fantasy-Klischees.
Das Buch ist perfekt geeignet für alle, die voll auf Urban Fantasy, düstere Märchen-Adaptionen und charakterfokussierte Geschichten stehen. Weniger geeignet ist es wahrscheinlich für Leser, die ein gemütliches, langsam erzähltes High-Fantasy-Epos mit seitenlangen Welterklärungen suchen, da das Tempo hier von Anfang an ziemlich hochgehalten wird.
Als Abschlusswort kann ich nur sagen, dass ich von der vollständigen Geschichte ein absolut packendes Abenteuer voller magischer Geheimnisse und emotionaler Wendungen erwarte. Die Leseprobe endet mit einem fiesen Cliffhanger mitten in einer gefährlichen Konfrontation mit einer Drude, weshalb ich das Buch nach diesen ersten Kapiteln definitiv unbedingt weiterlesen möchte.