Düster, magisch und absolut fesselnd – ein richtig starker Auftakt

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annigri Avatar

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„Im Bann des Erlkönigs“ hat mich schon mit seiner Grundidee neugierig gemacht und ich muss sagen: Die Geschichte konnte mich wirklich überzeugen. Magie, düstere Geheimnisse, verschiedene Fabelwesen, eine geheimnisvolle Academy und dazu noch jede Menge Spannung und Gefühle – genau diese Mischung hat für mich richtig gut funktioniert.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Die Umbra Academy ist ein Ort, den ich beim Lesen unglaublich spannend fand. Man merkt schnell, dass hinter den Mauern viel mehr steckt, als man zunächst vermutet, und dass man nicht jedem einfach vertrauen sollte.

Genau dieses Gefühl, nie so ganz zu wissen, was als Nächstes passiert und wem man eigentlich glauben kann, hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.

Die magische Welt fand ich ebenfalls richtig interessant.

Ich mochte besonders, dass hier verschiedene Wesen aus Sagen, Märchen und Mythologien eine Rolle spielen. Dadurch hatte die Geschichte für mich etwas Besonderes und hob sich von vielen anderen Academy-Fantasy-Geschichten ab. Es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken und ich hatte beim Lesen das Gefühl, nach und nach gemeinsam mit der Protagonistin immer tiefer in diese fremde Welt einzutauchen.

Auch die Protagonistin mochte ich sehr gerne.

Sie wird plötzlich mit einer Welt konfrontiert, von der sie vorher kaum etwas wusste, und muss ziemlich schnell lernen, mit all den Gefahren, Geheimnissen und neuen Erkenntnissen umzugehen. Dabei fand ich es schön, dass sie nicht von Anfang an alles kann und jede Situation perfekt meistert.

Sie zweifelt, macht Fehler und weiß teilweise selbst nicht, wem sie vertrauen kann. Gerade dadurch wirkte sie für mich authentisch und ich konnte ihre Entscheidungen und Gefühle gut nachvollziehen.

Besonders spannend fand ich auch Silas und Kilian.

Beide bringen auf ihre ganz eigene Art unglaublich viel Dynamik in die Geschichte. Gerade Kilian hat mich sehr neugierig gemacht. Er wirkt zunächst eher kalt, gefährlich und schwer einzuschätzen – und natürlich wollte ich dadurch umso mehr wissen, was eigentlich hinter seiner Fassade steckt.

Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir richtig gut gefallen.

Natürlich darf bei einer Romantasy auch das Knistern nicht fehlen und davon gibt es hier definitiv einiges. Ich mochte besonders, dass neben der Romantik trotzdem noch genügend Raum für die eigentliche Fantasygeschichte bleibt.

Es geht nicht nur um Gefühle und Anziehung, sondern auch um Macht, Vertrauen, Verrat, Magie und die Frage, welche Geheimnisse diese Welt eigentlich noch verbirgt.

Genau diese Mischung finde ich bei Romantasy besonders wichtig.

Die Geschichte konnte mich außerdem immer wieder überraschen. Es gibt Geheimnisse und Entwicklungen, bei denen ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt. Teilweise hatte ich Vermutungen, nur um sie kurz darauf wieder über den Haufen zu werfen.

Gerade dieses Rätseln hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.

Der Schreibstil hat ebenfalls sehr gut zur Geschichte gepasst. Ich konnte mir die Welt, die Academy und die verschiedenen Wesen richtig gut vorstellen und hatte beim Lesen häufig direkt Bilder im Kopf.

Dadurch bin ich sehr schnell durch die Seiten gekommen.

Besonders die düstere und geheimnisvolle Stimmung zieht sich wunderbar durch das gesamte Buch. Man hat ständig das Gefühl, dass irgendwo das nächste Geheimnis wartet oder hinter einer vermeintlich harmlosen Situation doch noch etwas ganz anderes steckt.

Auch optisch ist das Buch einfach wunderschön und ein richtiger Hingucker im Bücherregal. Die Gestaltung passt für mich perfekt zu dieser geheimnisvollen und magischen Geschichte.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist, dass die Welt noch unglaublich viel Potenzial für weitere Bände bietet.

Nach diesem Auftakt habe ich definitiv das Gefühl, dass wir bisher nur einen Teil dessen gesehen haben, was hinter der Umbra Academy, ihren Bewohnern und den verschiedenen Geheimnissen steckt.

Und genau deshalb möchte ich unbedingt weiterlesen.

Ich habe nach dem Ende noch einige Fragen im Kopf und bin unglaublich gespannt darauf, wie sich die Charaktere und ihre Beziehungen weiterentwickeln werden. Vor allem möchte ich noch viel mehr über diese Welt und ihre Magie erfahren.

Für mich war „Im Bann des Erlkönigs“ ein richtig gelungener Romantasy-Auftakt.

Die Mischung aus Dark-Academia-Atmosphäre, magischen Wesen, Geheimnissen, Intrigen, Spannung und einer ordentlichen Portion Gefühl hat mich absolut abgeholt.

Eine Geschichte, in die ich wunderbar eintauchen konnte und bei der ich am liebsten direkt mit dem nächsten Band weitergemacht hätte.