Leider gar nicht meins.
Ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich in das Buch reingekommen bin. Der Schreibstil fühlte sich nicht flüssig an, manche Dialoge waren holprig, sodass ich oft mehrmals lesen musste, um ihn zu verstehen. Die Protagonistin Zora hatte einige Eigenschaften, die für mich aber kein eindeutiges Gesamtbild gegeben haben, weil sie im einen Moment als schwacher Mensch beschrieben wurde, der den Andraunen ausgeliefert ist und im nächsten Moment als furchtlos und mutig, indem sie die Andraunen verbal herausfordert. Es war, als würden mehrere Eigenschaften gemischt werden, sich aber nicht so richtig nach ihr anfühlen. Insgesamt ergab sich für mich außerdem ein sehr naives Bild, generell haben mehrere Charaktere nicht wirklich offensichtliche Dinge schlussfolgern können. Ich fand es auch sehr schade, dass sie gar nicht mehr an ihr altes Leben und die Menschen darin gedacht hat. Dadurch habe ich ihren Charakter als eher oberflächlich empfunden.
Kilian war für mich auch nicht wirklich greifbar, eigentlich wusste man kaum etwas über ihn, obwohl sie ständig betont hat, viel über ihn zu wissen. Er war sehr süß zur Protagonistin, aber das Ende lässt mich mehr hinterfragen. Außerdem hat es mich ehrlicherweise gestört, dass Zora keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, wenn sie mit Kilian zusammen war. Ich finde einfach die Darstellung einer weiblichen Protagonistin, die so ihren Gefühlen für den männlichen Charakter ausgeliefert ist, nicht mehr zeitgemäß und sehr schade für die Charaktertiefe der Frau.
Mein Lieblingscharakter war Silas, weil er der Einzige war, der einen konstanten Charakter hatte, wo alle Eigenschaften gut zusammenpassen und er einfach ein toller Freund ist. Die Beziehung zwischen Silas und Kilian fand ich leider nicht konsequent und wenig greifbar. Generell waren all die Beziehungen der Charaktere untereinander nicht konsequent und greifbar, was mich verwirrt und meinen Lesefluss gestört hat. Die Liebesgeschichte hat sich zudem aus dem Nichts entwickelt, es haben kleine Momente gefehlt, um die Tiefe aufzubauen, von der die ganze Zeit gesprochen wurde.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Handlung. Ich musste öfter Szenen mehrmals lesen, weil ich nicht verstanden habe, was passiert ist. Auch die Andraunen mit ihren Eigenschaften und ihrem Aussehen habe ich bis zum Ende des Buches leider nicht verstanden. Dabei war die Idee spannend und die Geschichte hatte auch gute Handlungs- und Spannubgselemente, aber mir fehlte an vielen Stellen einfach eine Erklärung, wodurch die Spannung weniger wirksam wurde. Es ist ein Buch mit sehr viel Potenzial, für mich hat es einfach so gewirkt, dass die Autorin eine sehr gute Vorstellung von ihrer Welt und ihren Charakteren hatte, mich aber nicht so richtig mitnehmen konnte, weil essenzielle kleine Momente und Erklärungen gefehlt haben und ich bis zuletzt die Gesetzmäßigkeiten der Welt nicht nachvollziehen konnte.
Daher bekommt das Buch für mich leider nur 1 Stern für die Idee.
Bitte beachtet, dass das meine persönliche Meinung ist und sich Buchgeschmäcker bekanntlich unterscheiden :)
Kilian war für mich auch nicht wirklich greifbar, eigentlich wusste man kaum etwas über ihn, obwohl sie ständig betont hat, viel über ihn zu wissen. Er war sehr süß zur Protagonistin, aber das Ende lässt mich mehr hinterfragen. Außerdem hat es mich ehrlicherweise gestört, dass Zora keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, wenn sie mit Kilian zusammen war. Ich finde einfach die Darstellung einer weiblichen Protagonistin, die so ihren Gefühlen für den männlichen Charakter ausgeliefert ist, nicht mehr zeitgemäß und sehr schade für die Charaktertiefe der Frau.
Mein Lieblingscharakter war Silas, weil er der Einzige war, der einen konstanten Charakter hatte, wo alle Eigenschaften gut zusammenpassen und er einfach ein toller Freund ist. Die Beziehung zwischen Silas und Kilian fand ich leider nicht konsequent und wenig greifbar. Generell waren all die Beziehungen der Charaktere untereinander nicht konsequent und greifbar, was mich verwirrt und meinen Lesefluss gestört hat. Die Liebesgeschichte hat sich zudem aus dem Nichts entwickelt, es haben kleine Momente gefehlt, um die Tiefe aufzubauen, von der die ganze Zeit gesprochen wurde.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Handlung. Ich musste öfter Szenen mehrmals lesen, weil ich nicht verstanden habe, was passiert ist. Auch die Andraunen mit ihren Eigenschaften und ihrem Aussehen habe ich bis zum Ende des Buches leider nicht verstanden. Dabei war die Idee spannend und die Geschichte hatte auch gute Handlungs- und Spannubgselemente, aber mir fehlte an vielen Stellen einfach eine Erklärung, wodurch die Spannung weniger wirksam wurde. Es ist ein Buch mit sehr viel Potenzial, für mich hat es einfach so gewirkt, dass die Autorin eine sehr gute Vorstellung von ihrer Welt und ihren Charakteren hatte, mich aber nicht so richtig mitnehmen konnte, weil essenzielle kleine Momente und Erklärungen gefehlt haben und ich bis zuletzt die Gesetzmäßigkeiten der Welt nicht nachvollziehen konnte.
Daher bekommt das Buch für mich leider nur 1 Stern für die Idee.
Bitte beachtet, dass das meine persönliche Meinung ist und sich Buchgeschmäcker bekanntlich unterscheiden :)