Märchenhafte Fantasy mit kleinen Schwächen
Zora kann seit ihrer Kindheit Wesen sehen, die für alle anderen unsichtbar sind. Als ihre Feenfreundin in Lebensgefahr gerät, führt sie ihre Suche nach Hilfe an die geheimnisvolle Umbra Academy. Dort trifft sie auf eine verborgene Welt voller Magie, Sagenwesen und uralter Geheimnisse. Doch je tiefer sie in diese Welt eintaucht, desto mehr muss sie erkennen, dass nicht jeder Verbündete vertrauenswürdig ist und jede Entscheidung weitreichende Folgen haben kann.
Schon das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Die Verbindung aus deutscher Sagenwelt, Magie und Dark Academy klang nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack, weshalb ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen bin.
Der Schreibstil von Mina Roth hat mir gut gefallen. Er ist flüssig, bildhaft und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt. Auch die Atmosphäre konnte mich immer wieder einfangen, besonders in den spannenden und düsteren Szenen. Die Kapitelzitate und das Glossar fand ich außerdem eine schöne Ergänzung, weil sie die Geschichte stimmungsvoll abrunden.
Mit der Fantasywelt hatte ich allerdings zwiespältige Gefühle. Viele Ideen fand ich spannend, allerdings fiel es mir gerade am Anfang schwer, mich in der Welt und ihren Regeln zurechtzufinden. Manche Zusammenhänge wurden erst sehr spät erklärt, wodurch ich stellenweise das Gefühl hatte, den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig wirkte die Handlung im letzten Drittel deutlich schneller erzählt, sodass einige Entwicklungen für mich etwas zu abrupt kamen.
Auch mit den Figuren bin ich nicht vollständig warm geworden. Zora entwickelt sich zwar im Laufe der Geschichte weiter, dennoch konnte ich einige ihrer Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte. Zwischen Zora und Kilian fehlte mir der langsame Aufbau ihrer Beziehung, weshalb ihre Gefühle auf mich nicht immer überzeugend wirkten. Tatsächlich haben mich einige Nebenfiguren wie Viggo oder Silas teilweise sogar mehr interessiert.
Trotz meiner Kritik hatte das Buch einige starke Momente und eine interessante Grundidee. Besonders Fans von düsterer Romantasy mit märchenhaften Elementen könnten hier auf ihre Kosten kommen. Für mich blieb „Im Bann des Erlkönigs“ insgesamt ein solider Reihenauftakt, der viele spannende Ansätze bietet, sein Potenzial für meinen Geschmack aber nicht vollständig ausschöpfen konnte.
Schon das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Die Verbindung aus deutscher Sagenwelt, Magie und Dark Academy klang nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack, weshalb ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen bin.
Der Schreibstil von Mina Roth hat mir gut gefallen. Er ist flüssig, bildhaft und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt. Auch die Atmosphäre konnte mich immer wieder einfangen, besonders in den spannenden und düsteren Szenen. Die Kapitelzitate und das Glossar fand ich außerdem eine schöne Ergänzung, weil sie die Geschichte stimmungsvoll abrunden.
Mit der Fantasywelt hatte ich allerdings zwiespältige Gefühle. Viele Ideen fand ich spannend, allerdings fiel es mir gerade am Anfang schwer, mich in der Welt und ihren Regeln zurechtzufinden. Manche Zusammenhänge wurden erst sehr spät erklärt, wodurch ich stellenweise das Gefühl hatte, den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig wirkte die Handlung im letzten Drittel deutlich schneller erzählt, sodass einige Entwicklungen für mich etwas zu abrupt kamen.
Auch mit den Figuren bin ich nicht vollständig warm geworden. Zora entwickelt sich zwar im Laufe der Geschichte weiter, dennoch konnte ich einige ihrer Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte. Zwischen Zora und Kilian fehlte mir der langsame Aufbau ihrer Beziehung, weshalb ihre Gefühle auf mich nicht immer überzeugend wirkten. Tatsächlich haben mich einige Nebenfiguren wie Viggo oder Silas teilweise sogar mehr interessiert.
Trotz meiner Kritik hatte das Buch einige starke Momente und eine interessante Grundidee. Besonders Fans von düsterer Romantasy mit märchenhaften Elementen könnten hier auf ihre Kosten kommen. Für mich blieb „Im Bann des Erlkönigs“ insgesamt ein solider Reihenauftakt, der viele spannende Ansätze bietet, sein Potenzial für meinen Geschmack aber nicht vollständig ausschöpfen konnte.