Zwischen Liebe, Vertrauen und dem Mut, sich selbst nicht zu verlieren

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uml801 Avatar

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Nach ihrem Klinikaufenthalt findet Mila in Zürich langsam wieder Halt. Die Schule läuft besser, sie fühlt sich wieder etwas sicherer und trotzdem hängt ihre Vergangenheit wie ein Schatten über ihr – vor allem Nicolas und sein plötzliches Verschwinden. Dann lernt sie Finn kennen. Anfangs wirkt er aufmerksam, selbstbewusst und irgendwie genau wie der Neuanfang, den Mila vielleicht braucht. Doch was zunächst aufregend und schön beginnt, verändert sich nach und nach. Finn wird kontrollierender, versucht Mila von ihrer Familie und ihrer besten Freundin Juno zu entfernen und überschreitet immer mehr Grenzen.

Gerade diese Entwicklung fand ich sehr realistisch beschrieben. Es geht nicht darum, dass von Anfang an alles offensichtlich schlecht ist. Vielmehr zeigt die Geschichte, wie schwer es sein kann, Kontrolle und ungesunde Verhaltensweisen zu erkennen, wenn man emotional längst mitten drinsteckt. Mila verliert dabei ein Stück weit den Blick für sich selbst und merkt erst spät, wie gefährlich die Situation tatsächlich geworden ist.