bringt zum Nachdenken

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mamavondrei Avatar

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Nach dem Mila eine Essstörung überwunden hat, wurde sie mit einem gebrochenen Herzen von Nicolas zurück gelassen. Während sie wieder in ihrem normalen Alltag ankommt hat sie von allen Seiten viel Unterstützung. Sowohl ihre Familie, als auch ihre Freundin Juno in Berlin und ihre Freundin Linh in der Schweiz stehen jeder Zeit an ihrer Seite. Auf einer Party lernt sie dann Finn kennen und irgendwas an ihm lässt ihr keine Ruhe und sie denkt er sei der Richtige, um Nicolas zu vergessen und sich weiter zu entwickeln. Doch ist der ältere Finn wirklich der Richtige für Mila? Kann sie Nicolas wirklich hinter sich lassen? Und wie reagiert Juno auf die Annäherungsversuche ihres Vaters, der sie schon vor ihrer Geburt verlassen hat?
Auch im zweiten Teil der Paper Hearts Reihe ist ganz schön was los. Als Leser muss man sich mit verschiedenen Themen auseinander setzen, die nicht gerade leichte Unterhaltung sind. Mila flüchtet sich in die Arme eines Älteren, der ihr nicht wirklich gut tut und so entsteht eine toxische Beziehung. Zu lesen, wie er mit ihre umgeht ist alles andere als bequem, aber zu wissen, dass es viele junge Mädchen da draußen gibt, die so etwas erlebt haben oder aktuell erleben, zeigt wie wichtig die Auseinandersetzung mit solchen Themen ist. Ich hoffe, dass dieses Buch dabei hilft auch anderen die Augen zu öffnen und sensibler auf solche Dinge, auch im eigenen Umfeld, zu achten.
Der Schreibstil ist wie schon im ersten Teil unglaublich lebendig und man merkt gar nicht wie schnell die Zeit beim Lesen vergeht und möchte immer weiter lesen, weil man wissen möchte, wie es mit Mila weiter geht.
Danke für ein Buch, dass einen zum Nachdenken bewegen möchte.