Krass und spannend

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lesenmachtglücklich Avatar

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Der zweite Teil der Reihe setzt dort an, wo der erste Teil aufgehört hat. Dennoch ist er unabhängig vom ersten Teil lesbar, da man alle wichtigen Informationen auch so in der Geschichte erfährt. Um aber die ganze Entwicklung von Mila zu verstehen.
Wie schon der erste Teil ist auch dieser Teil sehr heftig und nicht so leicht zu verdauen. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und man kann sehr gut nachvollziehen, warum Mila tut, was sie tut. Viellicht würde man selbst nicht in so eine Situation kommen oder anders handeln, aber dadurch, dass die Gedanken von Mila immer wieder ausführlich dargestellt sind, kann man nachvollziehen, warum es ihr passiert ist.
Obwohl Mila noch so jung ist, hat sie ein großes Einfühlungsvermögen und macht immer wieder klar, dass man Leid nicht miteinander vergleichen kann und jeder ein Recht auf seine eigenen Probleme hat. Es ist kein Wettkampf, wem es schlechter geht, sondern eine Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen.
Gut finde ich auch, dass gezeigt wird, dass eine Essstörung nicht einfach weg ist, sondern man weiterhin dagegen ankämpfen muss und es jeden Tag eine Rolle spielt und ein Kampf ist.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven, aber eine tolle und auch spannende Geschichte. Ich habe mit Mila mitgefiebert, mitgelitten und gehofft. Mit dem Plotttwist hätte ich tatsächlich nicht gerechnet.
ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass Mila irgendwann ein glückliches Leben leben kann.