Paper Hearts

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canyouseeme Avatar

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Mit Im letzten Moment knüpft Maxine Reuker unmittelbar an die Ereignisse des ersten Bandes an. Um die Handlung vollständig verstehen zu können, sollte man den Auftakt der Paper Hearts-Reihe unbedingt vorher gelesen haben.

Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch und pietätvoll Reuker schwere Themen behandelt. Durch ihre persönlichen Erfahrungen, die in Protagonistin Mila einfließen, erhalten manche Ereignisse eine zusätzliche Tiefe und sind umso schwerer zu verdauen. Schreibstil und Sprache passen hervorragend zur Zielgruppe, während die ernsten Themen angemessen und sensibel aufgearbeitet werden.

Auch Milas Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Sie wird spürbar reifer und wächst an ihren Erfahrungen. Ich hätte mir für sie gewünscht, dass sie einige Erfahrung nicht machen müsste... Während ich im ersten Band die Beziehung zwischen ihr und Nicolas aufgrund des Machtgefälles noch kritisch betrachtet habe, empfand ich ihre Bindung in diesem Teil als intensiver und beständiger. Vielleicht liegt das daran, dass sie hier nicht im Fokus steht und auch nur geringe Anteile im Buch einnimmt.

Das Ende lässt uns mit einem großen Cliffhanger zurück, der mich nun umso gespannter auf den dritten Band warten lässt.