Ein leiser Anfang der neugierig macht
Es gibt Autorinnen, bei denen man schon nach wenigen Sätzen weiß, dass man wieder ganz in ihrer Geschichte verschwinden wird. So geht es mir bei Jarka Kobsova. Ich habe die beiden vorherigen Bücher von ihr verschlungen und deshalb war meine Vorfreude auf "Im Licht des neuen Tages" riesig.
Schon auf den ersten Blick hat mich das Cover angesprochen. Es wirkt leise und verträumt. Die aufgehende Sonne zwischen den Bäumen, der Weg durch den Wald und das warme Licht passen für mich wunderbar zum Titel. Es vermittelt Hoffnung, aber auch etwas Geheimnisvolles, als würde hinter dem nächsten Baum bereits die Geschichte warten.
Mit der Leseprobe musste ich allerdings erst warm werden. Der Monolog von Viktorka am Anfang, die Erwähnung von Betty und dann der plötzliche Perspektivwechsel haben mich zunächst etwas ausgebremst. Ich musste die ersten Seiten bewusst lesen und mich erst orientieren. Doch genau das war nach kurzer Zeit vergessen. Ganz langsam hat mich der Text an die Hand genommen und in seine Welt geführt. Plötzlich war ich mitten in diesem abgelegenen Haus im Wald, konnte die Ruhe beinahe spüren.
Was ich an Jarka Kubsova's Schreibstil so mag, ist schwer in Worte zu fassen. Er drängt sich nie in den Vordergrund und entfaltet trotzdem eine enorme Wirkung. Die Sprache wirkt ruhig und klar, lässt Bilder entstehen und schafft eine Atmosphäre, in der man sich beinahe verliert. Gerade die Naturbeschreibungen haben mich sofort abgeholt. Der Wald ist nicht einfach nur ein Ort, sondern fühlt sich schon in der Leseprobe lebendig an, geheimnisvoll, still und voller Geschichten, die darauf warten, erzählt zu werden.
Auch der Klappentext macht mich unglaublich neugierig. Zwei Frauen, deren Schicksale über Generationen hinweg miteinander verbunden sind, die Suche nach der Wahrheit und gleichzeitig die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, das klingt nach einer Geschichte, die weit über das Offensichtliche hinausgeht. Ich habe das Gefühl, dass dieses Buch nicht nur von Viktorka erzählen wird, sondern auch davon, wie Erinnerungen und Herkunft einen Menschen prägen.
Die Leseprobe hat bei mir genau das erreicht, was sie sollte. Sie hat Fragen hinterlassen, Neugier geweckt und mich mit dem Wunsch zurückgelassen, sofort weiterzulesen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Viktoria und Betty tiefer in den böhmischen Wald einzutauchen und herauszufinden, welche Geschichte dort seit so langer Zeit darauf wartet, ans Licht zu kommen.
Schon auf den ersten Blick hat mich das Cover angesprochen. Es wirkt leise und verträumt. Die aufgehende Sonne zwischen den Bäumen, der Weg durch den Wald und das warme Licht passen für mich wunderbar zum Titel. Es vermittelt Hoffnung, aber auch etwas Geheimnisvolles, als würde hinter dem nächsten Baum bereits die Geschichte warten.
Mit der Leseprobe musste ich allerdings erst warm werden. Der Monolog von Viktorka am Anfang, die Erwähnung von Betty und dann der plötzliche Perspektivwechsel haben mich zunächst etwas ausgebremst. Ich musste die ersten Seiten bewusst lesen und mich erst orientieren. Doch genau das war nach kurzer Zeit vergessen. Ganz langsam hat mich der Text an die Hand genommen und in seine Welt geführt. Plötzlich war ich mitten in diesem abgelegenen Haus im Wald, konnte die Ruhe beinahe spüren.
Was ich an Jarka Kubsova's Schreibstil so mag, ist schwer in Worte zu fassen. Er drängt sich nie in den Vordergrund und entfaltet trotzdem eine enorme Wirkung. Die Sprache wirkt ruhig und klar, lässt Bilder entstehen und schafft eine Atmosphäre, in der man sich beinahe verliert. Gerade die Naturbeschreibungen haben mich sofort abgeholt. Der Wald ist nicht einfach nur ein Ort, sondern fühlt sich schon in der Leseprobe lebendig an, geheimnisvoll, still und voller Geschichten, die darauf warten, erzählt zu werden.
Auch der Klappentext macht mich unglaublich neugierig. Zwei Frauen, deren Schicksale über Generationen hinweg miteinander verbunden sind, die Suche nach der Wahrheit und gleichzeitig die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, das klingt nach einer Geschichte, die weit über das Offensichtliche hinausgeht. Ich habe das Gefühl, dass dieses Buch nicht nur von Viktorka erzählen wird, sondern auch davon, wie Erinnerungen und Herkunft einen Menschen prägen.
Die Leseprobe hat bei mir genau das erreicht, was sie sollte. Sie hat Fragen hinterlassen, Neugier geweckt und mich mit dem Wunsch zurückgelassen, sofort weiterzulesen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit Viktoria und Betty tiefer in den böhmischen Wald einzutauchen und herauszufinden, welche Geschichte dort seit so langer Zeit darauf wartet, ans Licht zu kommen.