Babička und Victorka
Der neue Roman "Im Licht des neuen Tages" von Jarka Kubsova erscheint am 26. August 2026 im Fischer Verlag. Auf dem Cover steht im Morgenlicht eine Herde Rehe an einem Waldsee. Das Cover wirkt mystisch und passt, wie auch der Titel, zum Inhalt des Romans.
Als aus Eliška Hájková bei ihrer Einbürgerung Elli Hajek wird, fragt danach niemand mehr nach ihrer Herkunft. Von da an musste sie niemanden mehr von Tschechien, von der Flucht nach Deutschland, von den Erstaufnahmelagern und den Sozialwohnungen erzählen. Nur einmal tat sie es doch und sie hatte es anschließend bereut. Auch ihrer Tochter Klara und ihrem Lebensgefährten Jan gegenüber ist sie verschlossen.
Als Klara auszieht und sich die Möglichkeit bietet mit Jan zusammen zu ziehen, entscheidet sich Elli spontan ein abgelegenes Haus im Wald zu mieten. Kurz nach ihrem Einzug wird Elli krank und sie erinnert sich, dass ihre Großmutter ihr immer Märchen erzählt hatte, wenn sie als Kind krank war. Dabei erinnert sie sich auch wieder an die Erzählung "Babička" von Božena Němcová und an Victorka, eine Figur aus dieser Erzählung. Kurzerhand beschließt Elli den Spuren von Victorka zu folgen und nach Tschechien zu fahren. Dort stellt Elli fest, dass Victorka tatsächlich gelebt hat und dass ihr Leben anders als in der Erzählung verlaufen ist.
Jarka Kubsova beschreibt den Zwiespalt von Elli. Einerseits schämt sie sich ihrer Vergangenheit, andererseits vermisst sie ihre Heimat und ihre Großmutter. In ihrem Roman hat sie die Geschichten von Elli und von Victorka miteinander verwoben. Da mir der Name Božena Němcová und ihre Erzählung unbekannt waren, habe ich Ellis Reise nach Tschechien verfolgt und mir den Ort der Handlung angesehen. Das fand ich interessant und spannend. Das Kapitel mit Victorkas Erzählung war mir etwas zu lang, aber ansonsten liest sich der Roman flüssig und hat ein paar mysteriöse Wendungen parat.
Als aus Eliška Hájková bei ihrer Einbürgerung Elli Hajek wird, fragt danach niemand mehr nach ihrer Herkunft. Von da an musste sie niemanden mehr von Tschechien, von der Flucht nach Deutschland, von den Erstaufnahmelagern und den Sozialwohnungen erzählen. Nur einmal tat sie es doch und sie hatte es anschließend bereut. Auch ihrer Tochter Klara und ihrem Lebensgefährten Jan gegenüber ist sie verschlossen.
Als Klara auszieht und sich die Möglichkeit bietet mit Jan zusammen zu ziehen, entscheidet sich Elli spontan ein abgelegenes Haus im Wald zu mieten. Kurz nach ihrem Einzug wird Elli krank und sie erinnert sich, dass ihre Großmutter ihr immer Märchen erzählt hatte, wenn sie als Kind krank war. Dabei erinnert sie sich auch wieder an die Erzählung "Babička" von Božena Němcová und an Victorka, eine Figur aus dieser Erzählung. Kurzerhand beschließt Elli den Spuren von Victorka zu folgen und nach Tschechien zu fahren. Dort stellt Elli fest, dass Victorka tatsächlich gelebt hat und dass ihr Leben anders als in der Erzählung verlaufen ist.
Jarka Kubsova beschreibt den Zwiespalt von Elli. Einerseits schämt sie sich ihrer Vergangenheit, andererseits vermisst sie ihre Heimat und ihre Großmutter. In ihrem Roman hat sie die Geschichten von Elli und von Victorka miteinander verwoben. Da mir der Name Božena Němcová und ihre Erzählung unbekannt waren, habe ich Ellis Reise nach Tschechien verfolgt und mir den Ort der Handlung angesehen. Das fand ich interessant und spannend. Das Kapitel mit Victorkas Erzählung war mir etwas zu lang, aber ansonsten liest sich der Roman flüssig und hat ein paar mysteriöse Wendungen parat.