Die Kraft des Waldes
Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, zu verwirrend erschienen mir die Sprünge zwischen Märchen und Realität. Doch irgendwann konnte ich mich darauf einlassen und habe angefangen mich in die Geschichte wohlzufühlen.
Schriftstellerin Elli zieht allein in eine kleine Waldhütte um an ihrem nächsten Werk zu schreiben. Dabei gleiten ihre Gedanken jedoch ab und so erfahren wir von der Flucht ihrer Eltern mit ihr und der Schwester aus Tschechien, die aus Eliška bei der Einbürgerung Elli wurde und wie damit ihre eigentliche Herkunft auf dem Papier verschwand. Zwischen Scham und Sehnsucht erzählt sie auch von ihrer Großmutter die sie erst viele Jahre nach der Flucht wieder sah, Briefe aus der alten Heimat unbeantwortet gar ungeöffnet lies, bis eines Tages der eine Brief mit schwarzem Rahmen eintraf und sie wusste das es nun zu spät zum antworten ist.
Dann ist da noch die sagenumwobene Geschichte rund um Victorka. Eine Frau die vor vielen hundert Jahren, nachdem Sie von Ihrer Familie mehr oder weniger verstoßen wurde, in einem Wald lebte.
So wird der Wald der Mittelpunkt des gesamten Buches, ein Ort der beide Frauen verbindet, an dem sich besonders Elli über vieles bewusst wird.
Jarka Kubsovas Schreibstil ist gerade im Bezug auf den Wald sehr bildhaft. Schließt man die Augen kann man fast meinen das Moos zu riechen und die Hirsche zu hören.
Dieses Buch hat mir wieder deutlich gezeigt das es sich lohnt dran zu bleiben. Am Ende bin froh das ich es nicht abgebrochen habe nur weil ich anfangs so meine Schwierigkeiten hatten.
Schriftstellerin Elli zieht allein in eine kleine Waldhütte um an ihrem nächsten Werk zu schreiben. Dabei gleiten ihre Gedanken jedoch ab und so erfahren wir von der Flucht ihrer Eltern mit ihr und der Schwester aus Tschechien, die aus Eliška bei der Einbürgerung Elli wurde und wie damit ihre eigentliche Herkunft auf dem Papier verschwand. Zwischen Scham und Sehnsucht erzählt sie auch von ihrer Großmutter die sie erst viele Jahre nach der Flucht wieder sah, Briefe aus der alten Heimat unbeantwortet gar ungeöffnet lies, bis eines Tages der eine Brief mit schwarzem Rahmen eintraf und sie wusste das es nun zu spät zum antworten ist.
Dann ist da noch die sagenumwobene Geschichte rund um Victorka. Eine Frau die vor vielen hundert Jahren, nachdem Sie von Ihrer Familie mehr oder weniger verstoßen wurde, in einem Wald lebte.
So wird der Wald der Mittelpunkt des gesamten Buches, ein Ort der beide Frauen verbindet, an dem sich besonders Elli über vieles bewusst wird.
Jarka Kubsovas Schreibstil ist gerade im Bezug auf den Wald sehr bildhaft. Schließt man die Augen kann man fast meinen das Moos zu riechen und die Hirsche zu hören.
Dieses Buch hat mir wieder deutlich gezeigt das es sich lohnt dran zu bleiben. Am Ende bin froh das ich es nicht abgebrochen habe nur weil ich anfangs so meine Schwierigkeiten hatten.