Frauenleben gestern und heute

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minja Avatar

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Meine erste Begegnung mit Jarka Kubsova hatte ich mit ihrem Roman „Marschlande“, der mich sehr gefesselt hat. Ich mochte diese unterschiedlichen Zeitebenen, die mir auch hier „Im Licht des neuen Tages“ wieder begegnen. Hier sind es drei Zeitebenen, die die Schicksale der Frauen Elli, Božena und Viktorka über Jahrhunderte hinweg verbinden. Die Autorin Elli Hajek begibt sich auf eine Reise in den böhmischen Wald, wo sie sich mit der tragischen Geschichte der wahnsinnig erklärten Viktorka und ihrer eigenen verdrängten Vergangenheit auseinandersetzt. Elli hadert mit sich und ihren schriftstellerischen Fähigkeiten, hinterfragt nach dem Auszug der flügge gewordenen Tochter sich und ihre Beziehung zu Jan, mit dem sie eigentlich zusammenziehen sollte und sucht in den Tiefen des Waldes die Ruhe. Aber kann sie diese wirklich finden?
Ein wiederum sehr gelungener Roman zum Abtauchen und Nachdenken über eigene Gefühle. Ich mochte vor allem auch die Erzählungen über die jüngere Vergangenheit Tschechiens.