Lässt mich etwas verwirrt zurück

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tinirini77 Avatar

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Nachdem ich kürzlich "Bergland" gelesen habe, war ich Feuer und Flamme, als ich gesehen habe, dass Jarka Kubsova ein neues Buch herausbringt. Das Cover hat mich gleich angesprochen und ich finde es sehr schön gestaltet.

Ich muss gleich dazusagen, dass ich mit hohen Erwartungen an Kubsovas neues Buch herangegangen bin. Und wie das halt so ist mit den hohen Erwartungen, können diese dann nicht ganz so leicht erfüllt werden. Leider ging es mir mit "Im Licht des neuen Tages" so.

Unsere Protagonistin Elli Hajek, eine Autorin, die sich in einer Schreibkrise befindet, weist viele Parallelen zu Jarka Kubsova auf und ich frage mich immer noch, wie viel die Autorin von sich selbst in ihre Figur Elli gesteckt hat.

Die Beschreibungen des Waldes fand ich sehr ansprechend. Überhaupt kann Jarka Kubsova ganz wunderbar schreiben und ich liebe ihren Schreibstil. Das war schon in "Berland" so und das ist auch in ihrem neuen Werk nicht anders.

Womit ich mir etwas schwer getan habe, war der Märchenaspekt, der doch eine große Rolle in dem Buch gespielt hat. An manchen Stellen war mir auch nicht ganz klar, um wen es jetzt geht - Elli, die geheimnisvolle Viktorka oder Bozena Nemcova, einer tschechischen Schriftstellerin, die jung verstorben ist.

Es hat recht lange gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Erst das letzte Drittel hat mich richtig gepackt.

Ich kann das Buch durchaus empfehlen, wenn man gut mit dem märchenhaften Aspekt zurechtkommt. Schreiben kann die Autorin auf jeden Fall und ich bewundere sie für ihre schön formulierten Beschreibungen.