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Janka Kubsova erzählt uns die Geschichte der Ich-Erzählerin Elli, die sich selbst sucht und mit Hilfe einer Märchenfigur, die Ende des achtzehnten Jahrhunderts gelebt hat, findet.
Elli befindet sich in einer Schaffenskrise, die sehr an ihrem Selbstbewusstsein nagt. Zunächst zieht sie allen in ein Haus mitten im Wald. Nachdem sie dort aber nicht die gewünschte Ruhe findet, begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit in ihr Geburtsland Tschechien. Hier sucht sie nach dem Ursprung eines alten Märchenbuchs, das ihre Großmutter ihr oft vorgelesen hat. Dies führt dazu, dass sie ihre Vergangenheit Revue passieren lässt und herausfindet, dass viel davon unverarbeitet ist.

Janka Kubsova hat eine wunderschöne Sprache für diesen Roman gefunden und auch die Beschreibungen der Natur, des Waldes und seiner Bewohner sind eine wahre Freude zu lesen.
Sehr interessant fand ich auch die Teile, die Ellis Vergangenheit betreffen, also die Geschichte Tschechiens, ihre Flucht, das Ankommen und die Anpassung in Deutschland. Ob man die Geschichte Viktorkas, einer der Frauen in dem Märchenbuch in der Ausführlichkeit lesen möchte, muss man selber herausfinden. Mir war sie zu lang.

Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen, möchte es aber aufgrund der schönen Sprache und den interessanten Aspekten trotzdem weiterempfehlen.