Waldgeschichten
Als erstes habe ich noch einmal „Die Großmutter“ (tschechisch Babička) von Božena Němcová gelesen, weil sich dieser Roman darauf bezog. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man „Im Licht des neuen Tages“ ohne diese Vorkenntnisse so viel abgewinnen kann, so wie mir das ging.
In diesem Roman ging es um eine Randfigur aus Babička, der verrückten Viktoria. Und jetzt war die Babička eine Randfigur neben anderen Großmüttern, der von Božena Němcová und der von Elli Hajek, der Protagonistin. Einige Passagen aus „Die Großmutter“ wurden zitiert und einige Geschichten daraus wiedergegeben besonders die zu Viktoria.
Es mag manchen befremden, weil es hier bunt durcheinander geht, was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit, was ist aus „Die Großmutter“, was ist Traum.
Wunderbar wurde dadurch aber alles miteinander verknüpft, sodass es ein Ganzes ergab. Die anfangs etwas komische Elli wurde mir Stück für Stück sympathischer, nachdem man die Hintergründe erfahren hat. Die Beziehung zu ihrer geliebten Großmutter in Pilsen, die durch die Flucht der Familie nach Österreich und Deutschland abrupt abriss, dem Willen zum Anpassen, was nie gelang, das Klammern an ihre erwachsene Tochter, die Unfähigkeit, zu ihrem Partner Nähe aufzubauen. In ihrem Werdegang findet Elli immer wieder Parallelen zu der Zeit von damals. Die heile Welt aus „Die Großmutter“ war alles andere als die damalige Realität. Und immer wieder Viktoria.
In diesem Roman ging es um eine Randfigur aus Babička, der verrückten Viktoria. Und jetzt war die Babička eine Randfigur neben anderen Großmüttern, der von Božena Němcová und der von Elli Hajek, der Protagonistin. Einige Passagen aus „Die Großmutter“ wurden zitiert und einige Geschichten daraus wiedergegeben besonders die zu Viktoria.
Es mag manchen befremden, weil es hier bunt durcheinander geht, was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit, was ist aus „Die Großmutter“, was ist Traum.
Wunderbar wurde dadurch aber alles miteinander verknüpft, sodass es ein Ganzes ergab. Die anfangs etwas komische Elli wurde mir Stück für Stück sympathischer, nachdem man die Hintergründe erfahren hat. Die Beziehung zu ihrer geliebten Großmutter in Pilsen, die durch die Flucht der Familie nach Österreich und Deutschland abrupt abriss, dem Willen zum Anpassen, was nie gelang, das Klammern an ihre erwachsene Tochter, die Unfähigkeit, zu ihrem Partner Nähe aufzubauen. In ihrem Werdegang findet Elli immer wieder Parallelen zu der Zeit von damals. Die heile Welt aus „Die Großmutter“ war alles andere als die damalige Realität. Und immer wieder Viktoria.