Wenn Märchen keine Märchen sind
Im Licht des neues Tages von Jarka Kubsova überzeugt vor allem durch seine besondere Sprache und Atmosphäre. Die Autorin schreibt unglaublich bildhaft und schafft es, Landschaften, den Wald und die Natur so lebendig zu beschreiben, dass beim Lesen regelrecht ein Film im Kopf entsteht. Man hat oft das Gefühl, selbst durch diese Landschaft zu gehen und ihre Stimmung unmittelbar wahrzunehmen. Diese Art des Erzählens ist sehr ansprechend.
Gleichzeitig liegt über der Geschichte etwas Märchenhaftes und Geheimnisvolles. Verschiedene Motive verleihen dem Buch eine ganz besondere Stimmung. Man hat beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass unter der eigentlichen Geschichte noch weitere Ebenen verborgen liegen und sich diese erst nach und nach erschliessen. Besonders stark ist die Entwicklung rund um Viktorka. Ihre Geschichte berührt sehr und lässt einen sehr nachdenklich zurück. Es geht hierbei nicht nur um ein individuelles Schicksal, sondern auch um die Frage, was passiert, wenn eine Gesellschaft entscheidet, wer dazugehört und wer ausgeschlossen wird. Themen wie Ausgrenzung, gesellschaftliche Erwartungen, weibliche Selbstbestimmung und der Umgang mit denjenigen, die nicht in vorgegebene Normen passen, wirken dabei erstaunlich zeitlos.
Im Licht des neuen Tages ist damit kein Buch, welches allein von einer rasanten Handlung lebt. Es ist vielmehr ein atmosphärischer, bildgewaltiger Roman, der sich Zeit lässt und seine Geschichte Stück für Stück entfaltet.
Gleichzeitig liegt über der Geschichte etwas Märchenhaftes und Geheimnisvolles. Verschiedene Motive verleihen dem Buch eine ganz besondere Stimmung. Man hat beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass unter der eigentlichen Geschichte noch weitere Ebenen verborgen liegen und sich diese erst nach und nach erschliessen. Besonders stark ist die Entwicklung rund um Viktorka. Ihre Geschichte berührt sehr und lässt einen sehr nachdenklich zurück. Es geht hierbei nicht nur um ein individuelles Schicksal, sondern auch um die Frage, was passiert, wenn eine Gesellschaft entscheidet, wer dazugehört und wer ausgeschlossen wird. Themen wie Ausgrenzung, gesellschaftliche Erwartungen, weibliche Selbstbestimmung und der Umgang mit denjenigen, die nicht in vorgegebene Normen passen, wirken dabei erstaunlich zeitlos.
Im Licht des neuen Tages ist damit kein Buch, welches allein von einer rasanten Handlung lebt. Es ist vielmehr ein atmosphärischer, bildgewaltiger Roman, der sich Zeit lässt und seine Geschichte Stück für Stück entfaltet.