Wer war Viktorka?
Auf der Suche, das trifft genau auf die Schriftstellerin Elli zu. Doch wonach sie genau sucht, weiß sie selbst nicht, als sie sich in ein kleines Waldhäuschen zum Schreiben einmietet, Doch die Geschichte möchte nicht voranschreiten und sie ertappt sich dabei, von einer historischen Gestalt gefesselt zu werden: Viktorka. Wer war sie und was ist ihre wahre Geschichte? Auf der Suche nach Antworten stolpert sie über ihre eigene Vergangenheit und muss sich einigen schmerzhaften Erkenntnissen stellen. Anfangs habe ich etwas gebraucht, bis das Buch mich gefesselt hat. Obwohl der Schreibstil mich von der ersten Seite an durch das Buch getragen hat und konstant die Bilder der Geschichte , vor allem des Waldes, gezeichnet hat, tat ich mir anfangs inhaltlich sehr schwer. Gerade anfangs konnte ich mich kaum in Elli einfühlen, sie wirkte auf mich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Stück für Stück schaffte es die Autorin, dass ich mit Elli mitgefühlt habe und sie am Ende verstanden habe, dabei hat auch die Erzählperspektive aus der Ich- Form sehr geholfen, in der die Gedanken Ellis sehr deutlich als innerer Monolog zu lesen waren. Der mystische Aspekt war für mich etwas schwer, hier blieben für mich einige Fragen offen. Aufgrund der offenen Fragen und dem für mich sehr sperrigen Anfang bekommt das Buch 4 Sterne. Für Menschen mit Begeisterung für historische Anklänge und Tiefe, psychologische Reflexionen ist dieses Buch sehr empfehlenswert.