‚Wie seltsam, dass etwas zu wollen und etwas zu fürchten manchmal das Gleiche ist.‘
‚Wie seltsam, dass etwas zu wollen und etwas zu fürchten manchmal das Gleiche ist.‘ (Track 10)
Klara, die Tochter von Elli Hajek, ist gerade aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Eigentlich war geplant, dass Elli nun mit ihrem Partner Jan zusammenzieht, doch panische Angst drängt sie weg von ihm und von der Stadt und von der Trauer um ihr einziges Kind, das nun ihr eigenes Leben in einer anderen Stadt lebt.
Vor Jahrzehnten hat Elli von ihrer tschechischen Großmutter Märchen erzählt bekommen, und oft ging es um Viktorka, eine junge Frau, die für wahnsinnig erklärt wurde und schließlich allein im böhmischen Wald lebte.
Nun ist Elli selbst in eine Hütte im Wald gezogen, um dort in Ruhe an ihrem Roman zu schreiben. Und plötzlich tauchen nicht nur Erinnerungen an ihre Großmutter und Viktorka auf, sondern sie sieht Viktorka auch zwischen den Baumstämmen - als ob diese noch am Leben wäre.
Schließlich versteht Elli, dass die Geschichte um Viktorka nicht nur eine fiktive Erzählung ist, sondern dass es Viktorka tatsächlich gab, und Elli reist - auf der Suche nach Viktorka - in das Land, aus dem sie in ihrer Kindheit mit ihren Eltern geflohen ist.
Dieser Roman ist einfach wundervoll und zauberhaft! Er enthält stimmungsvolle Beschreibungen des Hauses und des Waldes und hat damit eine gewisse Sehnsucht in mir geweckt - Sehnsucht nach Wald, nach Alleinsein im Wald, nach Ruhe, nach tschechischen Märchen, nach der Lektüre von ‚Das kalte Herz‘ von Wilhelm Hauff, das ich schon als Kind sehr stimmungsvoll, düster, besonders und fesselnd fand.
Schon nach wenigen Hörminuten wusste ich, dass ich hier ein Lieblingsbuch 2026 höre, und die Begeisterung hat sich über die mehr als acht Hörstunden gehalten.
Jarka Kubsova erzählt hier eine magisch-realistische, unheimliche und gleichzeitig irgendwie heimelige Geschichte um Herkunft, Heimat, Flucht und Selbstfindung.
Die perfekte Unterhaltung durch den Roman und die fantastische Lesung von Heike Warmuth und Valery Tscheplanowa haben mir neben all der Sehnsucht, die das Buch in mir ausgelöst hat, auch Lust auf eine Reise nach Böhmen bereitet.
Der Roman hat mich immer wieder an meine eigene Kindheit erinnert, denn ich selbst stamme aus dem Grenzgebiet zu Tschechien und bin mit Märchen der Region aufgewachsen. Als im Roman das Märchen ‚Das goldene Spinnrad‘ von Božena Němcová erwähnt wird, habe ich endlich verstanden, dass ich genau dieses Buch selbst als Kind hatte, und ich weiß sogar noch ganz genau, wie das Cover aussah. Diese Tatsache hat mich noch mehr begeistert.
Ich werde nun meine Fühler nach anderen Romanen der Autorin ausstrecken und dieses wundervolle Hörbuch sicherlich irgendwann nochmals hören.
Klara, die Tochter von Elli Hajek, ist gerade aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Eigentlich war geplant, dass Elli nun mit ihrem Partner Jan zusammenzieht, doch panische Angst drängt sie weg von ihm und von der Stadt und von der Trauer um ihr einziges Kind, das nun ihr eigenes Leben in einer anderen Stadt lebt.
Vor Jahrzehnten hat Elli von ihrer tschechischen Großmutter Märchen erzählt bekommen, und oft ging es um Viktorka, eine junge Frau, die für wahnsinnig erklärt wurde und schließlich allein im böhmischen Wald lebte.
Nun ist Elli selbst in eine Hütte im Wald gezogen, um dort in Ruhe an ihrem Roman zu schreiben. Und plötzlich tauchen nicht nur Erinnerungen an ihre Großmutter und Viktorka auf, sondern sie sieht Viktorka auch zwischen den Baumstämmen - als ob diese noch am Leben wäre.
Schließlich versteht Elli, dass die Geschichte um Viktorka nicht nur eine fiktive Erzählung ist, sondern dass es Viktorka tatsächlich gab, und Elli reist - auf der Suche nach Viktorka - in das Land, aus dem sie in ihrer Kindheit mit ihren Eltern geflohen ist.
Dieser Roman ist einfach wundervoll und zauberhaft! Er enthält stimmungsvolle Beschreibungen des Hauses und des Waldes und hat damit eine gewisse Sehnsucht in mir geweckt - Sehnsucht nach Wald, nach Alleinsein im Wald, nach Ruhe, nach tschechischen Märchen, nach der Lektüre von ‚Das kalte Herz‘ von Wilhelm Hauff, das ich schon als Kind sehr stimmungsvoll, düster, besonders und fesselnd fand.
Schon nach wenigen Hörminuten wusste ich, dass ich hier ein Lieblingsbuch 2026 höre, und die Begeisterung hat sich über die mehr als acht Hörstunden gehalten.
Jarka Kubsova erzählt hier eine magisch-realistische, unheimliche und gleichzeitig irgendwie heimelige Geschichte um Herkunft, Heimat, Flucht und Selbstfindung.
Die perfekte Unterhaltung durch den Roman und die fantastische Lesung von Heike Warmuth und Valery Tscheplanowa haben mir neben all der Sehnsucht, die das Buch in mir ausgelöst hat, auch Lust auf eine Reise nach Böhmen bereitet.
Der Roman hat mich immer wieder an meine eigene Kindheit erinnert, denn ich selbst stamme aus dem Grenzgebiet zu Tschechien und bin mit Märchen der Region aufgewachsen. Als im Roman das Märchen ‚Das goldene Spinnrad‘ von Božena Němcová erwähnt wird, habe ich endlich verstanden, dass ich genau dieses Buch selbst als Kind hatte, und ich weiß sogar noch ganz genau, wie das Cover aussah. Diese Tatsache hat mich noch mehr begeistert.
Ich werde nun meine Fühler nach anderen Romanen der Autorin ausstrecken und dieses wundervolle Hörbuch sicherlich irgendwann nochmals hören.