Wohlfühlbuch
Die Autorin erzählt in diesem Roman von Elli, einer Schriftstellerin, die gerade unter einer Schreibblockade leidet. Während der Abgabetermin für ihr Manuskript immer näher rückt, erkrankt sie an einer chronischen Krankheit, die sie schon als Kind regelmäßig heimsuchte. Damals war sie noch Eliška und ihre Großmutter verkürzte ihr die Krankheitstage mit Märchenerzählungen. Erinnerungen daran lassen sie spontan nach Tschechien aufbrechen, dem Land, in dem sie geboren wurde. Sie will sich auf die Spur einer Frau begeben, die dort einst gelebt haben soll.
Herausgekommen ist ein teilweise mystisches Märchen, das sich nicht nur gut liest, sondern mich auch vom Thema her im wahrsten Sinne des Wortes beschlagnahmt hat. Zum einen lebte ich von 2001 bis 2005 in Tschechien, so dass mir Božena Němcovás „Babička“ ebenso vertraut ist, wie manche der hier erwähnten Orte. Aber auch die Suche der Autorin nach ihren Wurzeln und das Aufdecken vieler Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit haben mich in die Geschichte über Elli hineingezogen, deren Familie Tschechien noch vor 1989 verlassen hat. Vieles davon erfuhr die Ich-Erzählerin erst, als sie sich auf eine Recherchereise über eine Frau begeben hatte, die in Božena Němcovás Buch vorkommt.
Für mich war Jarka Kubsovas Buch ein wahrer Leckerbissen. Ich tauchte tief ab und fühlte mich selbst wie in einer Märchenwelt. Viele Gedanken der Protagonistin waren mir sehr geläufig und ich konnte sie gut nachvollziehen. Während des Lesens erstanden lebendige Bilder vom Tal der Großmutter, in dem die tschechische Märchenerzählerin Božena Němcová gelebt haben soll. Nebenbei fand ich auch den Einblick der Autorin in ihre Arbeit als Schriftstellerin und die Probleme des Schreibens interessant. Die mystische Atmosphäre der beiden vorletzten Kapitel führte mich in eine Welt zwischen Realität und Traum; doch schon vorher war klar, dass dieses Buch künftig zu meinen Lieblingsbücher gehört.
Die folgenden Zitate voller Lebensweisheit sprachen mich extrem an:
„Aushalten ist manchmal das Einzige, das uns bleibt. Vor allem, wenn Ausweichen gar nicht möglich ist.“
„Wenn man ein Leben außerhalb des Herzens führt, dann bedeutet es, den Dingen nur noch zuzusehen, statt sie zu spüren. Und wenn man Dinge nicht mehr spürt, dann ist man auf eine gewisse Weise tot.“
Fazit: Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Empfehlenswert für alle, die gerne mal Träumen und sich in anderen Sphären wohl fühlen.
Herausgekommen ist ein teilweise mystisches Märchen, das sich nicht nur gut liest, sondern mich auch vom Thema her im wahrsten Sinne des Wortes beschlagnahmt hat. Zum einen lebte ich von 2001 bis 2005 in Tschechien, so dass mir Božena Němcovás „Babička“ ebenso vertraut ist, wie manche der hier erwähnten Orte. Aber auch die Suche der Autorin nach ihren Wurzeln und das Aufdecken vieler Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit haben mich in die Geschichte über Elli hineingezogen, deren Familie Tschechien noch vor 1989 verlassen hat. Vieles davon erfuhr die Ich-Erzählerin erst, als sie sich auf eine Recherchereise über eine Frau begeben hatte, die in Božena Němcovás Buch vorkommt.
Für mich war Jarka Kubsovas Buch ein wahrer Leckerbissen. Ich tauchte tief ab und fühlte mich selbst wie in einer Märchenwelt. Viele Gedanken der Protagonistin waren mir sehr geläufig und ich konnte sie gut nachvollziehen. Während des Lesens erstanden lebendige Bilder vom Tal der Großmutter, in dem die tschechische Märchenerzählerin Božena Němcová gelebt haben soll. Nebenbei fand ich auch den Einblick der Autorin in ihre Arbeit als Schriftstellerin und die Probleme des Schreibens interessant. Die mystische Atmosphäre der beiden vorletzten Kapitel führte mich in eine Welt zwischen Realität und Traum; doch schon vorher war klar, dass dieses Buch künftig zu meinen Lieblingsbücher gehört.
Die folgenden Zitate voller Lebensweisheit sprachen mich extrem an:
„Aushalten ist manchmal das Einzige, das uns bleibt. Vor allem, wenn Ausweichen gar nicht möglich ist.“
„Wenn man ein Leben außerhalb des Herzens führt, dann bedeutet es, den Dingen nur noch zuzusehen, statt sie zu spüren. Und wenn man Dinge nicht mehr spürt, dann ist man auf eine gewisse Weise tot.“
Fazit: Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Empfehlenswert für alle, die gerne mal Träumen und sich in anderen Sphären wohl fühlen.