Wenn die Berliner Nacht ein blutiges Ende nimmt.
Marc Raabe beweist schon auf den ersten Seiten von "Im Morgengrauen", warum Art Mayer zu den spannendsten Ermittlern der aktuellen Thriller-Landschaft gehört.
Die Leseprobe wirft einen mitten in ein düsteres Berlin, das durch die gewohnt bildgewaltige Sprache des Autors fast greifbar wird.
Der Einstieg mit dem Fund der Leiche im Regierungsviertel erzeugt eine beklemmende Spannung, die man so schnell nicht loswird. Art Mayer wirkt in seinen Dialogen gewohnt kantig, aber auch verletzlich, was ihn als Charakter so unglaublich authentisch macht. Die Dynamik zwischen ihm und seiner Partnerin Nele Tschaikowski deutet sich bereits als gewohnt explosiv und doch tief verbunden an. Raabe spielt meisterhaft mit dem Zeitdruck, der über der gesamten Szenerie des frühen Morgens schwebt.
Der Schreibstil ist extrem präzise, verzichtet auf unnötiges Beiwerk und treibt die Handlung mit kurzen, prägnanten Sätzen voran.
Die Atmosphäre ist durchzogen von einer unterschwelligen Bedrohung, die weit über den eigentlichen Tatort hinausreicht.
Die Mischung aus politischem Komplott und knallharter Polizeiarbeit scheint perfekt ausbalanciert zu sein. Besonders die Detailgenauigkeit bei der Spurensicherung verleiht der Geschichte eine fast schon dokumentarische Schwere.
Die Leseprobe wirft einen mitten in ein düsteres Berlin, das durch die gewohnt bildgewaltige Sprache des Autors fast greifbar wird.
Der Einstieg mit dem Fund der Leiche im Regierungsviertel erzeugt eine beklemmende Spannung, die man so schnell nicht loswird. Art Mayer wirkt in seinen Dialogen gewohnt kantig, aber auch verletzlich, was ihn als Charakter so unglaublich authentisch macht. Die Dynamik zwischen ihm und seiner Partnerin Nele Tschaikowski deutet sich bereits als gewohnt explosiv und doch tief verbunden an. Raabe spielt meisterhaft mit dem Zeitdruck, der über der gesamten Szenerie des frühen Morgens schwebt.
Der Schreibstil ist extrem präzise, verzichtet auf unnötiges Beiwerk und treibt die Handlung mit kurzen, prägnanten Sätzen voran.
Die Atmosphäre ist durchzogen von einer unterschwelligen Bedrohung, die weit über den eigentlichen Tatort hinausreicht.
Die Mischung aus politischem Komplott und knallharter Polizeiarbeit scheint perfekt ausbalanciert zu sein. Besonders die Detailgenauigkeit bei der Spurensicherung verleiht der Geschichte eine fast schon dokumentarische Schwere.