Art Mayer in Bedrängnis
Natürlich habe ich sie alle gelesen, alle Art Mayer-Thriller. Der Morgen. Die Dämmerung. Die Nacht. Nun endlich bin ich ihm wieder begegnet. Diesmal Im Morgengrauen. Der mittlerweile vierte ist Art Mayers persönlichster Fall.
Bundeskanzler Henrik Westphal ist verschwunden. Videos von einer jungen Frau, die über ihn Schreckliches ausplaudert, gehen viral. Auf den U-Bahn-Gleisen wird eine enthauptete Frau gefunden. Und als ob dies nicht reichen würde, gerät Art in arge Bedrängnis. Nicht jeder ist auf seiner Seite, auf Nele Tschaikowski jedoch kann Art sich verlassen, auch wenn sie selber ziemlich angeschlagen ist, was nicht zuletzt privater Natur ist.
Es ist eine gewisse Kessy, Kessy X, die diesmal eine durchgehende Rolle einnimmt. Und es sind so einige Erzählstränge, die im schnellen Wechsel die einzelnen Taten durchleuchten. Der Bundeskanzler – ist er entführt worden, ist er tot? Auch wenn sich die Ermittlungen in eine bestimmte Richtung bewegen, ist diese Frage nicht geklärt. Wer steckt wirklich hinter den Video-Clips, was hat Art Mayer damit zu tun, wer ist auf welcher Seite? Und was hat diese tote Frau auf den Gleisen mit all dem zu tun?
Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin wieder mal hin und weg. Was allerdings anfangs gar nicht danach ausgesehen hat, denn die Story beginnt so absurd, so unwirklich, so gar nicht glaubhaft. Gut, ein Thriller darf überzeichnen, aber dieses unwirkliche Szenario um den Bundeskanzler und seine Aktionen muten dann doch komplett drüber an. Dieser Strang um Westphal zieht sich über ein Drittel des Buches, ich hätte ihn mir – wenn dies denn unbedingt sein muss – wesentlich kürzer, um einiges komprimierter, gewünscht. Gefallen hätte mir dies trotzdem nicht. Nur gut, dass hier noch mehr geschieht. Denn dann…
…hat mich Marc Raabe eingefangen, da war er wieder, sein einnehmender Schreibstil, der mich komplett ans Buch fesselt. Er versteht es, jede Figur greifbar zu machen, viele lose Fäden zu spinnen, sie miteinander zu verweben und doch nie den einzelnen Faden zu verlieren. Um dann letztendlich eine Auflösung zu präsentieren, die so nicht vorhersehbar ist.
Wenn es denn sein muss, kann Im Morgengrauen ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ratsam wäre es allerdings, die oben erwähnten Vorgängerbände zu lesen. Schon allein deshalb, um zu wissen, was es mit der Freundschaft zwischen Art und Henrik und Juli, die schon seit Jugendzeiten besteht, auf sich hat. Gerade hier, im vierten Buch, spielt ihre Beziehung, ihre lange Verbundenheit, mit hinein.
Um Art Mayer habe ich gebangt, habe mich über jede Hilfe gefreut, habe andere verdammt und hoffe nun, dass ich ihm Im Morgengrauen nicht zum letzten Mal begegnet bin. Sein vierter, sehr persönlicher Fall, hat mich nach einigem Zaudern komplett in seinen Bann gezogen. Ein Thriller, der gelesen werden will. Unbedingt.
Bundeskanzler Henrik Westphal ist verschwunden. Videos von einer jungen Frau, die über ihn Schreckliches ausplaudert, gehen viral. Auf den U-Bahn-Gleisen wird eine enthauptete Frau gefunden. Und als ob dies nicht reichen würde, gerät Art in arge Bedrängnis. Nicht jeder ist auf seiner Seite, auf Nele Tschaikowski jedoch kann Art sich verlassen, auch wenn sie selber ziemlich angeschlagen ist, was nicht zuletzt privater Natur ist.
Es ist eine gewisse Kessy, Kessy X, die diesmal eine durchgehende Rolle einnimmt. Und es sind so einige Erzählstränge, die im schnellen Wechsel die einzelnen Taten durchleuchten. Der Bundeskanzler – ist er entführt worden, ist er tot? Auch wenn sich die Ermittlungen in eine bestimmte Richtung bewegen, ist diese Frage nicht geklärt. Wer steckt wirklich hinter den Video-Clips, was hat Art Mayer damit zu tun, wer ist auf welcher Seite? Und was hat diese tote Frau auf den Gleisen mit all dem zu tun?
Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin wieder mal hin und weg. Was allerdings anfangs gar nicht danach ausgesehen hat, denn die Story beginnt so absurd, so unwirklich, so gar nicht glaubhaft. Gut, ein Thriller darf überzeichnen, aber dieses unwirkliche Szenario um den Bundeskanzler und seine Aktionen muten dann doch komplett drüber an. Dieser Strang um Westphal zieht sich über ein Drittel des Buches, ich hätte ihn mir – wenn dies denn unbedingt sein muss – wesentlich kürzer, um einiges komprimierter, gewünscht. Gefallen hätte mir dies trotzdem nicht. Nur gut, dass hier noch mehr geschieht. Denn dann…
…hat mich Marc Raabe eingefangen, da war er wieder, sein einnehmender Schreibstil, der mich komplett ans Buch fesselt. Er versteht es, jede Figur greifbar zu machen, viele lose Fäden zu spinnen, sie miteinander zu verweben und doch nie den einzelnen Faden zu verlieren. Um dann letztendlich eine Auflösung zu präsentieren, die so nicht vorhersehbar ist.
Wenn es denn sein muss, kann Im Morgengrauen ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ratsam wäre es allerdings, die oben erwähnten Vorgängerbände zu lesen. Schon allein deshalb, um zu wissen, was es mit der Freundschaft zwischen Art und Henrik und Juli, die schon seit Jugendzeiten besteht, auf sich hat. Gerade hier, im vierten Buch, spielt ihre Beziehung, ihre lange Verbundenheit, mit hinein.
Um Art Mayer habe ich gebangt, habe mich über jede Hilfe gefreut, habe andere verdammt und hoffe nun, dass ich ihm Im Morgengrauen nicht zum letzten Mal begegnet bin. Sein vierter, sehr persönlicher Fall, hat mich nach einigem Zaudern komplett in seinen Bann gezogen. Ein Thriller, der gelesen werden will. Unbedingt.