Genauso gut wie die Vorgänger!
Diesmal - Im Morgengrauen - graut es auch Art Mayer, so nahe am Abgrund seiner Vergangenheit war er in den Vorgängerfällen absolut noch nicht gewesen. Die Vergangenheit von Art, Juli, dem Bundeskanzler Hendrik, dem Kanzleramtschef findet hier seine absolute Zuspitzung. Es geht mit einer Leiche los, was auch sonst in dieser Thrillerreihe von Marc Raabe. Im U-Bahn Schacht wird eine kopflose Leiche gefunden. Damit geht für den Eigenbrötler Art so richtig der Alptraum los. Die Vergangenheit aus seiner Zeit in einer Clique mit der Kanzlergattin Juli und dem Bundeskanzler höchstpersönlich holt ihn diesmal so richtig ein. Zudem ist der Bundeskanzler auch noch verschwunden. Was hat nur eine Burgerbudenangestellte damit zu tun und warum ist Art Mayer mit seiner Kollegin Nele Tschaikowsky auch wieder mittendrin im Geschehen? Wie immer werden diese Fäden in der Handlung, welche erstmal so gar nichts miteinander zu tun haben könnten, von Marc Raabe in der Handlung verwebt, inklusive immer wieder kehrender Nebelkerzen, um den Leser auf eine falsche Färte zu locken. Unaufhaltsam mutet "Im Morgengrauen" dann doch von einem etwas langsam beginnenden Thriller zu einem wahren Pageturner an. Bis zur Auflösung der ganzen Irrungen und Wirrungen - nur einer scheint wie immer den Durchblick zu haben, und das, obwohl er diesmal selbst ins Visir der Sicherungsgruppe um Kracht gerät - Art Mayer. Wie immer, auch bei den Vorfahren zu "Im Morgengrauen" gibt es auch hierfür volle 5 Punkte.