Packender Thriller, der bis in die höchste Regierungsebene reicht

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venenorojo Avatar

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Marc Raabe hat mit dem vierten Teil seiner „Art Meyer“-Reihe wieder einen Volltreffer gelandet. Spannend, mitreißend, mit packenden Plot Twists.
Kommen wir zur Story: Art Meyer und seine Kollegin Nele Tschaikowski vom BKA werden zu einem Tatort in einem U-Bahn-Tunnel in Berlin gerufen, an dem eine Frauenleiche gefunden wurde – kopflos. Ein Selbstmord scheint nahezu ausgeschlossen. Das Prekäre an der Situation ist, dass das auf dem Unterarm befindliche Tattoo der Toten nahezu in der gesamten Bundesrepublik bekannt ist. Denn kurz zuvor sind auf sämtlichen Internetplattformen Videos von einer jungen Frau erschienen, in denen die Frau den Bundeskanzler beschuldigt, sich sexuell an ihr vergriffen zu haben. Der Bundeskanzler selbst hat zwar alles abgestritten, ist aber ebenfalls seit Tagen spurlos verschwunden.
Der Fall zieht immer größere Kreise und wird immer verworrener, perfekt unterstützt durch Perspektivwechsel in der Erzählung.
Marc Raabe versteht es wie kein zweiter, eine nahezu durchgehende Spannung zu erzeugen und diese aufrecht zu erhalten. Ich kannte zuvor nur Leseproben, obwohl ich einen Band bereits zuhause liegen hatte, ohne ihn gelesen zu haben. Trotzdem konnte ich dem Geschehen komplett folgen und auch die Zusammenhänge aus der Vergangenheit ohne Probleme nachvollziehen.
In meinen Augen gibt es von daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung.