Tolle Fortsetzung
„Im Morgengrauen“ von Marc Raabe ist ein richtig packender Thriller, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Art Mayer stolpert wieder einmal in einen Fall, der viel tiefer in seine eigene Vergangenheit greift, als ihm lieb ist. Dazu kommt seine Ermittlungspartnerin Nele Tschaikowski, die auch in den ersten drei Bänden dabei war. Raabe schreibt klar, direkt und sehr bildhaft, sodass man die Szenen fast wie einen Film vor sich sieht. Die Figuren wirken echt, verletzlich und manchmal herrlich kompliziert, was es gleichzeitig auch wieder so fesselnd macht. Die Handlung springt immer mal wieder zu verschiedenen Personen, eine davon ist Kessy. Hier fand ich den Erzählstrang manchmal etwas zäh.
Das Buch kann man auch lesen, ohne die ersten drei Teile gelesen zu haben, aber es macht einiges klarer und verständlicher. Im Buch sind ein paar Rückblenden auf die vorherigen Bücher bewusst bruchstückhaft, aber das passt zum Stil und hält die Neugier hoch. Insgesamt ist es ein fesselnder, atmosphärischer Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch unter die Haut geht und den ich viel zu schnell gelesen hatte.
Das Buch kann man auch lesen, ohne die ersten drei Teile gelesen zu haben, aber es macht einiges klarer und verständlicher. Im Buch sind ein paar Rückblenden auf die vorherigen Bücher bewusst bruchstückhaft, aber das passt zum Stil und hält die Neugier hoch. Insgesamt ist es ein fesselnder, atmosphärischer Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch unter die Haut geht und den ich viel zu schnell gelesen hatte.